FH-NORDAKADEMIE 24.05.2012 |
|
Bereits durchgeführte Veranstaltungen der Kinderuni "Ötzi" der Mann aus dem Eis - Der älteste Kriminalfall der Geschichte „Ötzi“ wird ein Mann genannt, der vor ungefähr 5300 Jahren lebte und im Alter von 40 Jahren auf einem Gebirgspfad in den Ötztaler Alpen in Südtirol starb. Da sein Körper die ganze Zeit über in einem Gletscher gefroren war, blieb er über die Jahrtausende hinweg als Mumie erhalten. Damit ist der „Mann aus dem Eis“, wie Ötzi auch genannt wird, der erste und bislang einzige jemals in seiner Alltagskleidung und -ausrüstung gefundene Steinzeitmensch. In der Vorlesung beschäftigte sich die Referentin mit Ötzis Ausrüstungsgegenständen und beschrieb den Kindern, was ein Mann vor 5300 Jahren in den Alpen anhatte und bei sich trug, wie er lebte und was er vermutlich in den Bergen gemacht hat. Das spannende Geheimnis um seinen Tod konnte erst 10 Jahre nach seiner Entdeckung gelöst werden, und so wissen wir heute, dass es sich bei Ötzi um einen der ältesten Kriminalfälle der Menschheitsgeschichte handelt. Referentin: Prof. Dr. Britta Ramminger, Archäologisches Institut der Universität Hamburg Das Eis in der Arktis schmilzt - Was bedeutet das für Eisbären und andere Meereslebewesen? Weite Teile des Nordpolarmeeres sind von „ewigem“ Eis bedeckt – diese Schulweisheit verliert mit nicht erwarteter Geschwindigkeit seine Gültigkeit. Der globale Klimawandel ist nirgendwo auf der Erde deutlicher in seinen Auswirkungen als in der Arktis. Das Meereis der nördlichen Meere schmilzt, und zwar nach neuesten Erkenntnissen sogar noch viel schneller als vorhergesagt. Die ökologische Bedeutung dieser Umwälzung kann kaum überschätzt werden. Eine grundlegende Erkenntnis der Meeresforschung ist, dass das Meereis nicht nur einen eigenen Lebensraum darstellt, sondern darüber hinaus auch für die anderen marinen Lebensräume im Freiwasser und sogar am Meeresboden von großer Bedeutung ist. Es ist deshalb sicher, dass sein Verschwinden das gesamte Leben in den arktischen Meeren grundlegend beeinflussen wird. In dem Vortrag wird dargestellt, was die Wissenschaft über die ökologische Bedeutung des Meereises weiß und welche Veränderungen mit seinem rapiden Rückgang in der Arktis erwartet werden müssen. Referent: Prof. Dr. Dieter Piepenburg, Institut für Polarökolgie, Kiel Mittwoch, 15. 9., 17.00 – 18.00 Uhr
Warum können Steine vom Himmel fallen? Jetzt wissen wir auch, wo wir sie findenAb und zu hört man es in den Nachrichten: Felsbrocken sind mit Getöse und feurigen Lichterscheinungen vom Himmel gefallen und auf die Erdoberfläche gestürzt. Solche Steine nennt man Meteorite. In dieser Vorlesung könnt Ihr erfahren, woher diese außerirdischen Besucher kommen, ob sie für uns gefährlich sind und warum Wissenschaftler in den entlegensten Regionen der Erde Jagd auf sie machen. Und davon kann uns Prof. Dr. Schlüter ganz genau berichten, denn er war für ein paar Wochen auf Expedition in der Antarktis. Für uns hat er spannende Bilder und Geschichten mitgebracht. Referent: Prof. Dr. Jochen Schlüter, Mineralogisches Museum der Universität Hamburg
Tutanchamun - Ein Junge auf dem Thron des Pharao Tutanchamun war erst acht Jahre alt, als er König von Ägypten wurde. Bereits zehn Jahre später starb der junge Pharao und wurde mit prächtigen Grabbeigaben im „Tal der Könige“ bestattet. Über 3000 Jahre blieb Tutanchamun vergessen – bis der englische Archäologe Howard Carter im Jahre 1922 sein Grab und die goldenen Schätze entdeckte. Diese „Sternstunde der Archäologie“ wollen wir gemeinsam erleben. Welche Funde konnte Howard Carter in dem Grab des Tutanchamun machen? Und was erzählen diese Funde über das Leben des jungen Königs? Gab es den „Fluch des Pharao“ wirklich? Der Vortrag der Ägyptologin Susanne Martinessen-von Falck beantwortet alle diese Fragen und nimmt Euch für einen Nachmittag mit nach Ägypten, dem geheimnisvollen Land am Nil! Referentin: Susanne Martinessen-von Falck, MA, Archäologisches Institut der Universität Hamburg Geheimnisse der Chirurgie - Das Audimax der Nordakademie wird zum OP-Saal In dieser Vorlesung wird Euch Dr. Thieß, Chefarzt der chirurgischen Abteilung im Regio Klinikum Elmshorn, mitnehmen auf eine spannende Reise durch Euren Körper. Warum sind Herz und Lunge so wichtig? Was ist ein Blutkreislauf? Welche Aufgaben haben die Muskeln, und warum ist es unbedingt notwendig, sie vor dem Sport zu erwärmen? Und es wird die spannende Frage geklärt, warum wir mit unserem linken kleinen Zeh wackeln können. Aber nicht nur das, er wird auch noch sein komplettes Team aus der Klinik mitbringen und live mit uns in der Nordakademie operieren. Referent: Privat Dozent Dr. Ernst Thieß Das Internet und ich! - Vom Chatten, Shoppen und anderen Möglichkeiten Fast täglich befinden wir uns im Internet. Innerhalb von ein paar Sekunden erhalten wir die passenden Antworten für unsere Hausaufgaben, können uns eben mal live nach New York schalten, und als wäre das noch nicht genug, können wir gleichzeitig mit 10 Freunden chatten und dabei noch shoppen. Aber wie funktioniert all das eigentlich? Woher kommen die Antworten? Nutzen wir das Internet eigentlich sinnvoll? Welche Gefahren sollten wir kennen, und wie können wir uns davor schützen? Das erklärte den Kindern Karsten Kortenhorn, Netzwerkadministrator an der Nordakademie.
Schwarze Löcher – kosmische Monster? Schwarze Löcher sind schon etwas unheimlich: Was ihnen zu nahe kommt, fällt unweigerlich und auf Nimmerwiedersehen hinein. Ihre Schwerkraft ist so stark, dass ihnen nicht einmal das Licht entkommen kann. Deshalb heißen sie auch schwarze Löcher. Obwohl man diese nicht direkt sehen kann, sind die Astronomen sicher, dass es sie gibt. Woher wissen die Himmelsforscher das eigentlich? Wo gibt es Schwarze Löcher? Und warum fällt die Erde nicht einfach in das nächste Schwarze Loch und verschwindet? Zu diesen und anderen Fragen erhaltet Ihr in diesem spannenden Vortrag viele interessante Antworten. Dr. Uwe Wolter ist tätig in der Astronomie-Werkstatt an der Hamburger Sternwarte. Referent: Dr. Uwe Wolter, Astronomie-Werkstatt an der Hamburger Sternwarte Warum gibt es Kriege?- An jedem Tag wird auf dieser Welt irgendwo gekämpft Bei uns in Deutschland herrscht seit über 60 Jahren Frieden, aber in anderen Regionen der Welt gehören Krieg und Gewalt zum Alltag. Ganz besonders betroffen davon sind Kinder, sie leiden am meisten unter den Lebensbedingungen in ihren Ländern. Prof. Dr. Cord Jakobeit, Politikwissenschaftler der Universität Hamburg, klärte mit den Kindern die folgenden Fragen: Warum gibt es immer wieder Kriege, wenn sie so großes Leid bringen? Warum können Menschen nicht friedlich miteinander leben? Wird es irgendwann ein Ende der Kriege geben? Referent: Prof. Dr. Cord Jakobeit, Universität Hamburg, Mittwoch, 24. 6., 17.00 – 18.00 Uhr
Er gaukelt und schaukelt, er trappelt und zappelt - Wir untersuchen das „Zappelphilipp-Syndrom“ Ihr kippelt mit dem Stuhl oder wippt mit den Füßen, und prompt heißt es: „Du Zappelphilipp.“ Warum ist das so? Was hat der Zappelphilipp aus dem Struwwelpeter damit zu tun? Herr Marc Pfeiffenberger ist Ergotherapeut und begab sich mit den Kindern auf eine wissenschaftliche Reise zu den Ursprüngen des „Zappelphilipp“. Denn eigentlich handelt es sich dabei um die Bezeichnung für eine ernsthafte Erkrankung. Woran man einen „echten“ Zappelphilipp erkennt und wie man ihm helfen kann, das erfuhren die Kinder in dieser Vorlesung.
Feuer und Wasser – Vulkane in der Tiefsee Lava spuckende Vulkane, zerstörerische Erdbeben – solche für uns Menschen oft gefährlichen Bedrohungen kennen wir (glücklicherweise) meist nur aus dem Fernsehen. Die Bilder erinnern uns daran, dass die Erdoberfläche ständig in Bewegung ist. Doch die meisten solcher Ereignisse finden am Meeresboden statt. Dort oft mehrere tausend Meter unter der Wasseroberfläche, speien Vulkane Magma und brodeln heiße Quellen. Dank modernster Technik ist es mittlerweile möglich, dass die MeeresforscherInnen entweder selbst oder mit Hilfe eines Roboters die Tiefseeböden erkunden können. Vor ihren Augen tauchen dann skurrile Lebensformen und bizarre Vulkanlandschaften auf, kurzum eine ganz andere, unbekannte Welt. Referent: Prof. Dr. Colin Devey vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in Kiel, Mittwoch, 28. 1., 17.00 – 18.00 Uhr
Wie kommt der Sand an den Strand? Jedes Sandkorn kann eine Geschichte erzählen: „Vor 1,8 Milliarden Jahren steckte ich in einem glühend heißen Granitmassiv kilometertief im Untergrund, über mir ein vulkanisches Gebirge. Das wurde im Laufe von Jahrmillionen bis zur Einebnung abgetragen, und ich fand mich frei an der Erdorberfläche.“ Wie die Geschichte weitergeht, erfuhren die Kinder in dieser Vorlesung von Prof. Dr. Roland Vinx. Referent: Prof. Dr. Roland Vinx, Mineralogisch-Petrographisches Institut
Weißt Du wie viel Sternlein stehen? Der Himmel in einer sternenklaren Nacht lädt zum Träumen und Nachdenken ein: Wie viele Sterne gibt es überhaupt am Himmel? Auf diese einfache Frage haben die Wissenschaftler verschiedene richtige – und lehrreiche – Antworten parat. Die erklärte den Kindern Dr. Uwe Wolter, Astronom an der Hamburger Sternwarte in Bergedorf. Er erforscht Sterne, die der Sonne ähneln, aber viel weiter von der Erde entfernt sind. Referent: Dr. Uwe Wolter, Astronomie-Werkstatt an der Hamburger Sternwarte, 08. September 2008, 17.00-18.00 Uhr
Meer wissen - Wie funktionieren die Ozeane? Unter dem Motto „Meer wissen“ fand die 3. Vorlesung der Kinderuni im Audimax der NORDAKADEMIE statt. Die Referentin, Frau Dr. Ilse Hamann, ist physikalische Ozeanographin und Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Meeresforschung. Sie erklärte den Kindern, wie die Welt unter dem Meeresspiegel aussieht. So zeigte die Referentin Bilder und Landkarten von riesigen Gebirgsketten, die sich auf dem Meeresboden über hunderte Kilometer hinweg erstrecken, und erzählte von Vulkanen und heißen Quellen, die giftige Gase austreten lassen. Refentin: Dr. Ilse Hamann, physikalische Ozeanographin und Geschäftsführerin der Deutschen Gesellschaft für Meeresforschung, 14. Juli 2008, 17.00-18.00 Uhr
Die Geheimnisse des Polarmeeres- Der Klimawandel und seine Folgen Für das Klimasystem unserer Erde spielen die Polargebiete eine entscheidende Rolle, denn sie nehmen unmittelbar Einfluss auf unser Leben. Schmilzt das Eis an den Polkappen, steigt der Meeresspiegel und große Küstengebiete werden unbewohnbar. Aber nur mit größtem logistischem Aufwand ist es überhaupt möglich, in den lebensfeindlichen Gebieten der Arktis und Antarktis zu forschen. Prof. Karen Wiltshire ist Meeresbiologin und stellvertretende Direktorin der Biologischen Anstalt Helgoland. Sie berichtete den Kindern von ihren Polarreisen, von den Geheimnissen des Polarmeeres und von dem Leben auf einem Forschungsschiff.
Referentin: Prof. Dr. Karen Helen Wiltshire, 25. Juni 2008, 17.00 Uhr
Gräber, Mumien, Goldschätze - Der Totenkult im Alten Ägypten In kaum einer anderen Kultur spielte der Totenkult eine so große Rolle wie im Alten Ägypten. Die Könige ließen sich riesige Pyramiden errichten und wurden nach ihrem Tod in eigenen Tempeln verehrt. Aber auch die hohen Staatsbeamten und ihre Familien wurden in prächtigen Gräbern beigesetzt, und jeder Ägypter versuchte zu Lebzeiten, möglichst umfangreiche Grabbeigaben für seine Beerdigung zu erwerben. Für das Leben im Jenseits war es wichtig, den Körper des Verstorbenen zu erhalten – so wurde im Land am Nil die Kunst der Mumifizierung entwickelt. Die Kinder begaben sich mit der Referentin auf eine Reise in die Zeit der Pharaonen und ihrer Totenbräuche und erfuhren, dass uns die Gräber der Ägypter auch sehr viel über ihr Leben verraten. Referentin: Susanne Martinssen-von Falck, MA, Archäologisches Institut der Universität Hamburg, 08. April 2008, 17.00 - 18.00 Uhr
Die Werbung unter der Lupe! Ob auf Plakatwänden, im Fernsehen oder in der Zeitung – wo man hinsieht strahlt uns die Werbung entgegen. Wie wird die Werbung eigentlich gemacht? Wer sind die Menschen, die dahinter stecken? Warum geben Unternehmen viel Geld für gute Werbung aus? Alle diese Fragen untersuchte Prof. Dr. Thomas Gey mit den Nachwuchsstudenten der Kinder-Uni. Referent: Prof. Dr. Thomas Gey, Fachgebietsleiter Marketing, NORDAKADEMIE, 05. November 2007, 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Warum sind Wale keine Fische? Wale sind an ihr Leben im Wasser so vollkommen angepasst, dass sie auf Referent: Prof. Dr. Harald Schliemann, Zoologe an der Universität Hamburg Termin: 04. September 2007, 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Wie wird aus Wind elektrischer Strom? Wie funktioniert ein Windrad? Wieviel Strom kann eine Windenergieanlage erzeugen? Wie ist eine Windenergieanlage aufgebaut und worauf muss beim Bau geachtet werden? Professor Tamm wird die Funktionsweise einer Windenergieanlage beschreiben und einige Experimente (Windkanal, Demonstration von Tragflügelblättern) durchführen. Kurze Videosequenzen vom Aufbau der größten Windkraftanlage ergänzen den Vortrag. Referent: Prof. Dr.-Ing. Matthias Tamm, Dientag, 03. Juli 2007, 17.00-18.30 Uhr
Wie funktioniert mein Körper? Referent: Priv.-Doz. Dr. med. Ernst Thieß Termin: Donnerstag, 19. April 2007., 17.00 – 18.30 Uhr
Warum können Steine vom Himmel fallen? Referent: Prof. Dr. Jochen Schlüter
|