Campusbewohnerin der Woche: die Sumpfdotterblume (Caltha palustris)

1999 wurde die Sumpfdotterblume in Deutschland zur Blume des Jahres gewählt. Ziel war es, damit auf den Artenverlust aufmerksam zu machen, der als Resultat der Begradigung von Bach- und Flussläufen sowie der Trockenlegung feuchter Wiesen und Niedermoore gesehen werden kann. Darüber hinaus haben auch die Stallhaltung von Milchvieh und die damit zusammenhängende Fütterung mit siliertem Gras indirekt zum Rückgang der Pflanzen beigetragen. Daher freuen wir uns besonders, dass sich die Hahnenfußgewächse am Rande des Campusteichs so wohlfühlen.

Das kann auch nicht schaden, denn die Frühlingspflanzen gelten im Aberglauben vieler Völker als Dämonen abwehrend - ein Umstand, der in den Klausurphasen zusätzlich zum Vorteil gereichen könnte.

Essen sollte man die goldgelben Blumen allerdings nicht, zumindest nicht ungetrocknet, denn es besteht Vergiftungsgefahr. Bei besonders empfindlichen Menschen können allergische Reaktionen sogar durch Hautkontakt ausgelöst werden.


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