Studienverlauf Master Wirtschaftsrecht (LL.M.)


Studienkonzept

Kombination aus den Vorteilen der Präsenzlehre mit einem eng abgestimmten Selbststudium für maximalen Studienerfolg und ein hohes Maß an Flexibilität bei paralleler Berufstätigkeit.

Berufsbegleitend studieren

Das Studium ist auf eine berufsbegleitende Organisation ausgelegt zur Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie ist somit möglich. Eine berufliche Tätigkeit ist jedoch nicht erforderlich. Eine Kombination mit einer Teilzeitstelle, Elternzeit oder anderer Planung ist möglich. 

Selbststudium

Intelligentes Blended Learning Konzept

Präsenzstudium

Die Präsenzphase an der NORDAKADEMIE Graduate School in Hamburg umfasst 330 Präsenzstunden, die in der Regel tagsüber zwischen 09:15 und 18:30 Uhr stattfinden.

Das Studium beginnt im ersten Studienabschnitt mit einer Selbststudienphase von vier bis sechs Wochen. Im Anschluss finden zwei Präsenzwochen (montags bis freitags/samstags) statt, in denen die Basismodule gelehrt werden. Die erste Präsenzwoche wird etwa vier bis sechs Wochen nach Studienbeginn angeboten. Die zweite Präsenzwoche wird etwa acht Wochen nach Studienbeginn angeboten.

Die Präsenzveranstaltungen für alle weiteren Module der Studienabschnitte eins bis drei werden in etwa vier- bis sechswöchigem Abstand an zweieinhalb Tagen (normalerweise montags bis mittwochs oder mittwochs bis freitags) angeboten. Die Vorlesungen finden tagsüber und nicht am Abend statt, meist von 09:15 Uhr bis 18:30 Uhr. Klausuren (in der Regel zweistündig) werden in der Regel zwei Wochen nach dem Ende der jeweiligen Präsenzphase an einem Montag, Freitag oder Samstag morgens oder mittags geschrieben. 

Den Abschluss des Studiums bildet i. d. R. die Masterthesis. Diese kann begonnen werden, sobald 50 ECTS erreicht wurden und keine weiteren Kompetenzen zu erbringen sind (meist während des dritten Studienabschnitts). Diese dauert beim MBA vier Monate, bei allen anderen Masterstudiengängen fünf Monate. Die Graduierung findet ca. 2-3 Monate nach Studienende im Juni und November/Dezember statt.

Wenn Sie sich für ein Masterstudium interessieren, können Sie sich über den Studienplan eine Übersicht der Präsenzveranstaltungen für den ersten Studienabschnitt für den nächstmöglichen Studienbeginn anzeigen lassen.

MODULBEZEICHNUNG STUNDEN ECTS TERMINE (Start April) TERMINE (Start Oktober)

Basismodule

Handels- und Gesellschaftsrecht 25 5 26.08.2020 - 28.08.2020
Lerninhalte

Das Handelsrecht ist das Sonderprivatrecht der Kaufleute. Es ergänzt und verdrängt teilweise das Bürgerliche Recht, um einen effektiven und effizienten Rechtsverkehr zwischen Kaufleuten zu gewährleisten. Im Rahmen dieses Moduls wird der Kaufmannsbegriff geklärt und im Detail auf die Handelsfirma und das Handelsregister eingegangen. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die besonderen Handelsgeschäfte und -bräuche, derer sich Kaufleute im täglichen Geschäftsverkehr bedienen. Das Gesellschaftsrecht hingegen stellt das Sonderprivatrecht der Personenvereinigungen dar. Besprochen werden Personengesellschaften wie die GbR, OHG und KG, aber auch Kapitalgesellschaften wie die GmbH und die AG. Weiterhin spielt hier auch das internationale und insbesondere das europäische Gesellschaftsrecht eine wichtige Rolle, sowie weitere für Gesellschaften wichtige Rechtsbereiche wie das Umwandlungs- und Konzernrecht.

Prüfungsform

Klausur (120 Minuten)

Kreditierung

5 ECTS

Workload

150

Wirtschaft und Ethik 25 5 24.06.2020 - 26.06.2020
Lerninhalte

Angesichts der zahlreichen Affären und Skandale in der Wirtschaftspraxis ist es "... unbedingt erforderlich, dass die nächste Generation globaler Wirtschaftsführer ihr Examen nicht nur mit dem richtigen Fachwissen macht, sondern auch mit ethischem Tiefgang“ (Carly Fiorina, 2003 CEO Hewlett Packard; zit. nach: Handelsblatt 21./22. November 2003, S. 5).

Die Studierenden reflektieren ihr ökonomisches und gesellschaftspolitisches Wissen und setzen sich vor dem Hintergrund ihrer eigenen berufspraktischen Erfahrungen mit der Verantwortung von Führungskräften und Mitarbeitern für die ethische Fundierung und Akzeptanz des unternehmerischen Denkens und Handelns auseinander.

Prüfungsform

Hausarbeit

Kreditierung

5 ECTS

Workload

150

Grundlagen des Rechts und juristische Methodik 25 5 14.04.2020 - 16.04.2020
Lerninhalte

Die juristische Methodenlehre beschäftigt sich mit der Begründung rechtlicher Entscheidungen. Wie ist ein Sachverhalt anhand einschlägiger Gesetzestexte, Rechtsprechung und rechtswissenschaftlicher Stellungnahmen zu beurteilen? Welche Auslegungsmethoden existieren und wie wendet man diese an? Wie sind der in Betracht kommende Anspruchsteller, -gegner, die Anspruchsziele und -grundlagen zu ermitteln und wie kann man Ansprüche vor Gericht durchsetzen? Mit diesen grundlegenden Fragen beschäftigt sich das Modul „Grundlagen des Rechts und juristische Methodik“ als Einführung in das Studium des Wirtschaftsrechts. Gelehrt wird dabei nicht nur der sog. Gutachten- und Urteilsstil, sondern auch wie rechtliche Schriftsätze professionell gefertigt und fremde Anspruchsschreiben analysiert werden.

Prüfungsform

Klausur oder Hausarbeit

Kreditierung

5 ECTS

Workload

150

Bürgerliches Recht 25 5 22.06.2020 - 24.06.2020
Lerninhalte

Das Bürgerliche Recht regelt als Teil des Privatrechts die Rechtsbeziehungen der Privatpersonen (einschließlich der juristischen Personen) untereinander. Es besteht im Wesentlichen aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB). Entsprechend des wirtschaftsrechtlichen Schwerpunkts stehen die ersten drei Bücher des BGB in diesem Modul im Vordergrund: Der Allgemeine Teil, das Schuldrecht und das Sachenrecht. Besprochen werden daher so grundlegende Rechtsinstitute wie die Stellvertretung, die Geschäftsfähigkeit und das Schadensrecht. Ferner werden die einzelnen Vertragstypen im Detail erläutert und deren besondere rechtlichen Regelungen. Schließlich wird im Bereich des Sachenrechts auf die Rechtverhältnisse zu den Rechtsobjekten einschließlich des Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses eingegangen.

Prüfungsform

Klausur (120 Minuten)

Kreditierung

5 ECTS

Workload

150

Pflichtmodule

Arbeitsrecht 25 5 07.10.2020 - 09.10.2020
Lerninhalte

Das Arbeitsrecht umfasst alle Gesetze und sonstigen rechtsverbindlichen Bestimmungen zur unselbständigen, abhängigen Erwerbstätigkeit. Es wird zwischen dem Individualarbeitsrecht (die Rechtsbeziehungen zwischen einzelnen Arbeitnehmern und Arbeitgebern) und dem kollektiven Arbeitsrecht (Koalitionen und Vertretungsorganen der Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber) unterschieden. Beide Bereiche werden in diesem Modul gelehrt, wobei im Bereich des individuellen Arbeitsrechts insbesondere auf den Arbeitsvertrag eingegangen wird. Im Kollektivarbeitsrecht geht es hingegen im Wesentlichen um Tarifvertragsrecht, Unternehmensmitbestimmung, Mitbestimmung im Aufsichtsrat und den Betriebsrat sowie vergleichbare Gremien.

Prüfungsform

Klausur (120 Minuten)

Kreditierung

5 ECTS

Workload

150

Compliance-Management 25 5
Lerninhalte

Das Modul „Compliance-Management“ soll dem wachsenden Stellenwert des Einflusses von compliance-relevanten Fragestellungen auf Unternehmen Rechnung tragen. Das Modul vermittelt, wie Compliance-Management-Systeme in Unternehmen verankert werden können und mit Hilfe welcher Instrumente Compliance umgesetzt werden kann. Weiterhin wird diskutiert, welche Compliance-Risiken für Unternehmen bestehen und welche Methoden eingesetzt werden können, um diesen zu begegnen.

Prüfungsform

Klausur (120 Minuten)

Kreditierung

5 ECTS

Workload

150

Wettbewerbs- und Kartellrecht 25 5
Lerninhalte

In diesem Modul geht es um zwei zentrale Gesetze: das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) und das GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen). Das UWG ist im deutschen Recht die gesetzliche Grundlage der Bekämpfung von unlauterem Wettbewerb und regelt das Marktverhalten der einzelnen Unternehmen. Es schützt die Mitbewerber, die Verbraucher und die Allgemeinheit vor einer unfairen Wettbewerbsverzerrung, beispielsweise durch irreführende Werbung. Dabei gewährt es umfassende Unterlassungs-, Schadensersatz-, und Auskunftsansprüche. Bei dem GWB hingegen handelt es sich um die Zentralnorm des deutschen Kartellrechts. Es bezweckt die Erhaltung eines funktionierenden, ungehinderten und möglichst vielgestaltigen Wettbewerbs. Daher reglementiert es in erster Linie die Akkumulation und den Missbrauch von Marktmacht sowie die Koordination und Begrenzung des Wettbewerbsverhaltens unabhängiger Marktteilnehmer.

Prüfungsform

Klausur (120 Minuten)

Kreditierung

5 ECTS

Workload

150

Intellectual Property / IT-Recht / Medienrecht 25 5
Lerninhalte

Dieses Modul umfasst alle in der modernen Kommunikationswelt bedeutsamen deutschen Rechtsbereiche. Unter Intellectual Property wird im Wesentlichen der Bereich der Marken und Geschmacksmuster und des Patentrechts verstanden. Im Bereich Medienrecht sind Internet-, Presse-, Medien- und Urheberrecht, sowie das Recht der Telekommunikation zusammengefasst. Der Sektor IT-Recht umfasst insbesondere das Recht der Informationstechnologie, des Outsourcing und den Datenschutz. Ein breit gefächertes und top aktuelles Themenfeld, das in rasanter Geschwindigkeit neue Inhalte und nationale wie internationale Rahmenbedingungen hervorbringt, deren Beherrschung Rechtswissen auf aktuellstem Stand erfordert. Dieses Modul legt insoweit die Basis um das Rechtsgebiet zu verstehen und eventuellen Handlungsbedarf im Unternehmen schnell und sicher erkennen zu können.

Prüfungsform

Klausur (120 Minuten)

Kreditierung

5 ECTS

Workload

150

Prozessführung und Schiedsgerichtsbarkeit 25 5
Lerninhalte

In diesem Modul wird ein Überblick über den deutschen Gerichtsaufbau, den Rechtsweg, sowie die Prozesspraxis vor ordentlichen Gerichten und Schiedsgerichten gegeben. Prozessuale Auseinandersetzungen sind im Wirtschaftsleben oft nicht zu vermeiden, weshalb Grundkenntnisse über Prozessführung und Schiedsverfahren notwendig sind. Prozessführung umfasst dabei nicht nur eine einzige Handlung eines Prozessbeteiligten, sondern setzt sich aus unterschiedlichen Handlungen und Maßnahmen zusammen, die mit einem gerichtlichen Prozess in Zusammenhang stehen. Neben der Prozessführung wird auch die Schiedsgerichtsbarkeit als ein juristisches Mittel zur Streitbeilegung im Rahmen von Schiedsverfahren besprochen.

Prüfungsform

Klausur (120 Minuten)

Kreditierung

5 ECTS

Workload

150

Wirtschaftsstrafrecht 25 5
Lerninhalte

Das Modul „Wirtschaftsstrafrecht“ soll den Absolventen einen Einblick in die Materie des Wirtschaftsstrafrechts verschaffen und die zahlreichen strafrechtlichen Haftungsrisiken im Wirtschaftsverkehr beleuchten. Hierzu werden die im Wirtschaftsleben bedeutsamen Delikte des Strafgesetzbuchs sowie die in Nebengesetzen enthaltenen Straftatbestände zunächst kompakt dargestellt und anhand von bekannten Wirtschaftsstrafverfahren und Fallbeispielen aus der Praxis analysiert. Hierbei erfolgt eine bewusste Schwerpunktsetzung bei besonders praxisrelevanten Aspekten und häufigen Problemkreisen. Zudem werden die mit dem Wirtschaftsstrafrecht verknüpften, unternehmensinternen Organisationsmaßnahmen dargestellt. Im Wesentlichen werden behandelt: - Strafrechtliche Sanktionenlehre - Struktur und Auswirkungen von Wirtschaftskriminalität - Unternehmensstrafrecht - Betrug/Untreue - Bestechungs-/Korruptionsdelikte - Kapitalmarktstrafrecht - Insolvenz- und Bilanzstrafrecht - Wettbewerbsstrafrecht - Arbeitsstrafrecht - Compliance (rechtliche Rahmenbedingungen).

Prüfungsform

Klausur (120 Minuten)

Kreditierung

5 ECTS

Workload

150

Projekt 30 10
Lerninhalte

Im Projekt sollen die Studierenden im Team wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse auf eine konkrete Aufgabenstellung anwenden. Im Vordergrund der Projektarbeit stehen anwendungsorientierte Aufgabenstellungen, die aufgrund ihres Innovationsgehaltes und/oder ihrer Interdisziplinarität geeignet sind, wissenschaftliche Befähigung und persönlichkeitsfördernde Kompetenzen, wie das das selbstorganisierte Arbeiten im Team, auszubilden. In der Regel widmet sich die Projektgruppe einer praxisrelevanten, durch einen externen Projektpartner gestellten Aufgabe, deren Lösung erarbeitet und nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten aufbereitet werden muss. Beispiele sind z.B. „Entwicklung eines Compliance-Systems nach dem Aktiengesetz“, "Optimierung einer Konzernstruktur“, „Erarbeitung eines Mitarbeiterbeteiligungssystems“, „Sicherstellung eines rechtssicheren e-Commerce-Systems“ oder „Sanierungskonzept eines Metallbauunternehmens".

Kreditierung

10 ECTS

Workload

300

Wahlpflichtmodule

Wahlpflichtmodul 1 25 5
Lerninhalte

Die modulare Verknüpfung unserer Masterstudiengänge ermöglicht die Bildung eines „Wahlpflichtfächerpools“. Neben Wahlangeboten speziell für einen Masterstudiengang gibt es eine breite Auswahl an gemeinsam für alle Studiengänge nutzbaren Angeboten. Dies ermöglicht eine individuelle Schwerpunktbildung - gerade auch in Bereichen, die im Erststudium vielleicht zu kurz gekommen oder die für die berufliche Weiterentwicklung erforderlich sind. Aus dem jeweils aktuellen Wahlpflichtangebot des Studiengangs Wirtschaftsrecht sind zwei Module zu belegen. Dies können beispielhaft sein: 1.) Restrukturierung & Sanierung Das Modul widmet sich den Fragen der außergerichtlichen Restrukturierung, also dem Versuch, ein Unternehmen vor der Insolvenz zu retten. Hierbei stellen sich zahlreiche Rechtsfragen an der Schnittstelle zur Ökonomie. Beginnend bei den Grundlagen, was eine Unternehmenskrise ausmacht, wie man diese früh genug erkennen kann, was Insolvenztatbestände darstellen usw., wird anschließend die Restrukturierungsplanung besprochen und die verschiedenen Möglichkeiten zur Durchführung einer Sanierung, z.B. Betriebsaufspaltung, übertragende Sanierung (Verkauf = Distressed M&A), Fusion oder Verkleinerung des Unternehmens. Dabei geht es auch um Haftungsfragen des Managements und moderne Möglichkeiten der Restrukturierung wie Schutzschirmverfahren oder Debt to Equity-Swaps. 2.)Introduction to US Business Law In diesem Modul soll ein Verständnis für das US-amerikanische Wirtschaftsrecht entwickelt werden. Es wird die frühe Geschichte der USA, die amerikanische Politik und deren Einfluss auf das Rechtssystem behandelt. Das Modul wird in englischer Sprache gelehrt und bietet eine Einführung in die Hauptmerkmale des US-amerikanischen Rechtssystems sowie einen praxisorientierten Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen, in denen US-Unternehmen tätig sind. Der Schwerpunkt liegt auf Themen um die "Corporation", einer der am häufigsten auftretenden Unternehmensform der USA. Geschichte und Politik der USA werden vorgetragen, soweit sie die ausgewählten rechtlichen Regelungen beeinflussen. 3.) Mergers & Acquisitions Die Veranstaltung Mergers and Acquisitions (M&A) soll den Studierenden die Wissensbasis vermitteln, die Sie dazu befähigt, im Transaktionsumfeld mitarbeiten und unterstützen zu können. (Unternehmens-)Strategische Entscheidungen sind vielfach Auslöser von Transaktionen, die mit einem hohen Kapitalbedarf und einer Informationsasymmetrie zwischen Käufer und Verkäufer einhergehen. Im Rahmen dieses Kurses werden die theoretischen Grundlagen und Instrumente zur Auswahl geeigneter „Übernahmekandidaten“ ebenso beleuchtet wie die Unternehmensbewertung und ein geeignetes Integrationsmanagement. Durch die breite und interdisziplinäre Gestaltung der Veranstaltung erhalten die Studierenden einen Überblick über wesentliche Inhalte des Fachgebiets Merger & Acquisitons. 4.) Risikomanagement Ausgehend von der Definition, dass „unternehmensweites Risikomanagement ein Prozess ist, ausgeführt durch Überwachungs- und Leitungsorgane, Führungskräfte und Mitarbeiter einer Organisation, angewandt bei der Strategiefestlegung sowie innerhalb der Gesamtorganisation, gestaltet um die die Organisation beeinflussenden, möglichen Ereignisse zu erkennen, und um hinreichende Sicherheit bezüglich des Erreichens der Ziele der Organisation zu gewährleisten" widmet sich das Modul dem Risikomanagement und orientiert sich an etablierten Standards. Besprochen werden u.a. Motivation für Risikomanagement, gesetzliche Grundlagen des Risikomanagements, Unternehmensüberwachung und Risikomanagement sowie das Integrated Framework als maßgebliches Risikomanagementframework. 5.) Internationale Finanzmärkte Die Lehrveranstaltung vermittelt einen Überblick über die Geldwirtschaft und die beteiligten Institutionen (z. B. EZB). Darüber hinaus werden verschiedene Theorien zur Wechselkursentwicklung und -absicherung vorgestellt. Die Veranstaltung wird ergänzt durch einen Exkurs zum Arbeitsmarkt. Hierbei stehen die Interdependenzen und Wechselwirkungen zwischen den beiden zentralen Produktionsfaktoren Kapital und Arbeit im Vordergrund. 6.) Unternehmensbesteuerung Das Modul Unternehmensbesteuerung dient der Vermittlung von Kenntnissen, die für die Lösung konkreter Besteuerungsprobleme in der betriebswirtschaftlichen Praxis von Bedeutung sind. Das Fach behandelt einerseits steuerrechtliche Aspekte und andererseits die Auswirkungen auf betriebswirtschaftliche Entscheidungen (betriebswirtschaftliche Steuerlehre). In diesem Rahmen werden spezifische Teile des Steuerrechts, welche im Zusammenhang mit der Besteuerung von Unternehmen relevant sind, beleuchtet.

Prüfungsform

Klausur (120 Minuten)

Kreditierung

5 ECTS

Workload

150

Wahlpflichtmodul 2 25 5
Lerninhalte

Die modulare Verknüpfung unserer Masterstudiengänge ermöglicht die Bildung eines „Wahlpflichtfächerpools“. Neben Wahlangeboten speziell für einen Masterstudiengang gibt es eine breite Auswahl an gemeinsam für alle Studiengänge nutzbaren Angeboten. Dies ermöglicht eine individuelle Schwerpunktbildung - gerade auch in Bereichen, die im Erststudium vielleicht zu kurz gekommen oder die für die berufliche Weiterentwicklung erforderlich sind. Aus dem jeweils aktuellen Wahlpflichtangebot des Studiengangs Wirtschaftsrecht sind zwei Module zu belegen. Dies können beispielhaft sein: 1.) Restrukturierung & Sanierung Das Modul widmet sich den Fragen der außergerichtlichen Restrukturierung, also dem Versuch, ein Unternehmen vor der Insolvenz zu retten. Hierbei stellen sich zahlreiche Rechtsfragen an der Schnittstelle zur Ökonomie. Beginnend bei den Grundlagen, was eine Unternehmenskrise ausmacht, wie man diese früh genug erkennen kann, was Insolvenztatbestände darstellen usw., wird anschließend die Restrukturierungsplanung besprochen und die verschiedenen Möglichkeiten zur Durchführung einer Sanierung, z.B. Betriebsaufspaltung, übertragende Sanierung (Verkauf = Distressed M&A), Fusion oder Verkleinerung des Unternehmens. Dabei geht es auch um Haftungsfragen des Managements und moderne Möglichkeiten der Restrukturierung wie Schutzschirmverfahren oder Debt to Equity-Swaps. 2.) Introduction to US Business Law In diesem Modul soll ein Verständnis für das US-amerikanische Wirtschaftsrecht entwickelt werden. Es wird die frühe Geschichte der USA, die amerikanische Politik und deren Einfluss auf das Rechtssystem behandelt. Das Modul wird in englischer Sprache gelehrt und bietet eine Einführung in die Hauptmerkmale des US-amerikanischen Rechtssystems sowie einen praxisorientierten Einblick in die rechtlichen Rahmenbedingungen, in denen US-Unternehmen tätig sind. Der Schwerpunkt liegt auf Themen um die "Corporation", einer der am häufigsten auftretenden Unternehmensform der USA. Geschichte und Politik der USA werden vorgetragen, soweit sie die ausgewählten rechtlichen Regelungen beeinflussen. 3.) Mergers & Acquisitions Die Veranstaltung Mergers and Acquisitions (M&A) soll den Studierenden die Wissensbasis vermitteln, die Sie dazu befähigt, im Transaktionsumfeld mitarbeiten und unterstützen zu können. (Unternehmens-)Strategische Entscheidungen sind vielfach Auslöser von Transaktionen, die mit einem hohen Kapitalbedarf und einer Informationsasymmetrie zwischen Käufer und Verkäufer einhergehen. Im Rahmen dieses Kurses werden die theoretischen Grundlagen und Instrumente zur Auswahl geeigneter „Übernahmekandidaten“ ebenso beleuchtet wie die Unternehmensbewertung und ein geeignetes Integrationsmanagement. Durch die breite und interdisziplinäre Gestaltung der Veranstaltung erhalten die Studierenden einen Überblick über wesentliche Inhalte des Fachgebiets Merger & Acquisitons. 4.) Risikomanagement Ausgehend von der Definition, dass „unternehmensweites Risikomanagement ein Prozess ist, ausgeführt durch Überwachungs- und Leitungsorgane, Führungskräfte und Mitarbeiter einer Organisation, angewandt bei der Strategiefestlegung sowie innerhalb der Gesamtorganisation, gestaltet um die die Organisation beeinflussenden, möglichen Ereignisse zu erkennen, und um hinreichende Sicherheit bezüglich des Erreichens der Ziele der Organisation zu gewährleisten" widmet sich das Modul dem Risikomanagement und orientiert sich an etablierten Standards. Besprochen werden u.a. Motivation für Risikomanagement, gesetzliche Grundlagen des Risikomanagements, Unternehmensüberwachung und Risikomanagement sowie das Integrated Framework als maßgebliches Risikomanagementframework. 5.) Internationale Finanzmärkte Die Lehrveranstaltung vermittelt einen Überblick über die Geldwirtschaft und die beteiligten Institutionen (z. B. EZB). Darüber hinaus werden verschiedene Theorien zur Wechselkursentwicklung und -absicherung vorgestellt. Die Veranstaltung wird ergänzt durch einen Exkurs zum Arbeitsmarkt. Hierbei stehen die Interdependenzen und Wechselwirkungen zwischen den beiden zentralen Produktionsfaktoren Kapital und Arbeit im Vordergrund. 6.) Unternehmensbesteuerung Das Modul Unternehmensbesteuerung dient der Vermittlung von Kenntnissen, die für die Lösung konkreter Besteuerungsprobleme in der betriebswirtschaftlichen Praxis von Bedeutung sind. Das Fach behandelt einerseits steuerrechtliche Aspekte und andererseits die Auswirkungen auf betriebswirtschaftliche Entscheidungen (betriebswirtschaftliche Steuerlehre). In diesem Rahmen werden spezifische Teile des Steuerrechts, welche im Zusammenhang mit der Besteuerung von Unternehmen relevant sind, beleuchtet.

Prüfungsform

Klausur (120 Minuten)

Kreditierung

5 ECTS

Workload

150

Masterthesis

Masterthesis 0 20
Lerninhalte

In der Masterthesis soll die Kandidatin oder der Kandidat nachweisen, dass sie oder er in der Lage ist, innerhalb der Bearbeitungsdauer von 5 Monaten eine anwendungsbezogene Aufgabe selbstständig auf wissenschaftlicher Grundlage methodisch mit Erfolg zu bearbeiten. Die Bearbeitung der Thesis erfolgt studienbegleitend. Die Masterthesis kann begonnen werden, sobald 50 ETCS-Punkte erreicht wurden.

Prüfungsform

Masterthesis

Kreditierung

20 ECTS

Workload

600

Gesamt ECTS90