Systemakkreditierung

Die NORDAKADEMIE war die erste systemakkreditierte Hochschule Norddeutschlands. Mit einem leistungsfähigen Qualitätssicherungssystem besitzt die NORDAKADEMIE in Norddeutschland ein Alleinstellungsmerkmal.


Eine Systemakkreditierung ist die anspruchsvollste Zertifizierung einer Hochschule, die innerhalb des europaweiten Bologna-Prozesses erreichbar ist, sagt Prof. Dr. Georg Plate, Gründungsmitglied der NORDAKADEMIE. Ein Indiz für den Aufwand, der hinter solch einer Akkreditierung steht, ist die Tatsache, dass die Universität Mainz, die 2011 als erste Hochschule in Deutschland überhaupt eine Systemakkreditierung erfolgreich durchlaufen hat, für das Verfahren fünf Jahre benötigt hat.


Im Hochschulbereich gilt die Akkreditierung als eines der wichtigsten Werkzeuge zur Qualitätssicherung. Im neuen Verfahren der Systemakkreditierung wird überprüft, ob die Hochschule verlässlich dazu in der Lage ist, Studiengänge entsprechend den Vorgaben von Kultusministerkonferenz (KMK) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) sowie den Beschlüssen des Akkreditierungsrates selbstständig zu entwickeln und anzubieten. Sie muss ferner nachweisen, dass ihr Qualitätssicherungssystem die Zielsetzung des Studiengangskonzepts und die Plausibilität der Umsetzung beurteilt sowie die Gewährleistung fachlicher Mindeststandards überprüft und beständig weiterentwickelt. Die NORDAKADEMIE konnte im Verfahren der Systemakkreditierung überzeugend nachweisen, dass sie diese anspruchsvollen Kriterien vollauf erfüllt.

Prof. Dr. Georg Plate trug zu der Zeit als Präsident der Hochschule die Gesamtverantwortung für die Systemakkreditierung und brachte sich in dieser Position in alle Prozesse ein. "Besonders erfreulich und gerade bei Systemakkreditierungen eine Besonderheit: Die Akkreditierung wurde ohne Auflagen erteilt", berichtet Plate. Das bedeutet, dass die NORDAKADEMIE mit den dualen Studiengängen Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen damit zunächst für sechs Jahre systemakkreditiert ist.


"Die erfolgreiche Systemakkreditierung dokumentiert, dass die NORDAKADEMIE ein funktionierendes Prozess- und Qualitätsmanagement installiert hat. So können wir die gleichbleibend hohe Qualität unserer Studienangebote sicherstellen und das ist ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb um die besten Studierenden", wertet Jörg Meier, Kanzler und stellvertretender Vorstand der NORDAKADEMIE den Erfolg. "Für uns als Hochschule der Wirtschaft für die Wirtschaft ist das ein weiterer Baustein, um gemeinsam mit den an den dualen Studiengängen beteiligten Unternehmen maßgeschneiderte Nachwuchskräfte ausbilden zu können", sagt Meier.


In der Mitte des Akkreditierungszeitraums im Jahr 2015 wurde die Zwischenevaluation der Systemakkreditierung durchgeführt. Die NORDAKADEMIE konnte darin zeigen, dass sie ihr Qualitätsmanagementsystem kontinuierlich verbessert hat. Neue Anforderungen, seien sie durch Gesetzesanforderungen oder durch Anforderungen der Studierenden oder Unternehmen veranlasst, wurden integriert. „Die erfolgreiche Zwischenevaluation hat gezeigt, dass die NORDAKADEMIE sich ständig weiterentwickelt und sich hervorragend auf die sich ändernden Umstände eingehen kann. Außerdem konnten wir unter Beweis stellen, dass unsere neuen Studiengängen allen Qualitätsansprüchen entsprechen,“ sagte Prof. Dr. habil. Stefan Behringer, der seit 2014 als Präsident der NORDAKADEMIE für Lehre und Forschung verantwortlich ist.

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