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Das Team der NORDAKADEMIE

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Prof. Dr. Arno Müller- Fachbereich Wirtschaftswissenschaften

Fachbereich:

Telefon: 04121 4090-413

Fax: 04121 4090-40

E-Mail:

Büro: B108

Stelle(n):

  • Professur für Industriebetriebslehre/Logistik/Prozessmanagement/ABWL

Vorlesungen:

  • Geschäftsprozessoptimierung mit e-Business Systemen
  • Technologiemanagement
  • Produktionstechnik
  • Logistik - Prozessmanagement
  • Methoden des Prozessmanagement
  • Controlling
  • Betriebswirtschaftslehre

Projekte:

  • September 2003 - Februar 2005: bmb+f gefördertes Forschungsprojekt "Neuausrichtung des technischen Service"
  • seit August 2003: Vorbereitungen für den neuen Arbeitskreis Technischer Service in Kooperation mit Professor Dr. Wolfgang Kersten von der TU Hamburg-Harburg (mehr Informationen zum Arbeitskreis unter www.e-thinktank.de/akts)
  • September 2002 - April 2003: Arbeitskreis mit Unternehmen zum Thema "CRM - Neuausrichtung von Marketing, Vertrieb und Service". In Kooperation mit Professor Dr. Wolfgang Kersten von der TU Hamburg Harburg werden die Wirkungen von CRM analysiert und ein Einführungsplan entwickelt.
  • März - September 2001: Arbeitskreis mit Unternehmen zum Thema "e-Supply". In Kooperation mit Professor Dr. Claudia Brumberg und Professor Dr. Horst H. Siedentopf von der FH Hamburg und Professor Dr. Wolfgang Kersten von der TU Hamburg Harburg wurden die Potenziale zur Optimierung von Einkauf und Vertrieb beim Einsatz virtueller Märkte analysiert.
  • Januar - Juni 2000: Arbeitskreis mit Unternehmen zum Thema "e-Business". Die derzeitigen Anwendungsmöglichkeiten von e-Business wurden dargstellt und eine Vision für die zukünftige Optimierung der Wertketten erarbeitet. Aus diesen Ergebnissen entstand das Vorgehensmodell "e-Roadmap".
  • 1998 - 2000: Geschäftsprozessoptimierung mit INTERNET Technologien. In diesem vom BMBF im Rahmen der Initiative anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung an Fachhochschulen (aFuE) geförderten Projektes wurden die veränderten Geschäftsprozesse beim Einsatz von Internet-Technologien untersucht. Die primäre Idee des Forschungsprojektes war es, den Unternehmen die erheblichen Chancen zur Prozessoptimierung mit Hilfe von Internet-Technologie zu vermitteln.
  • Seit 1998 Beratungsprojekte zur Konzeption von e-Business Systemen und zur Prozessoptimierung durch Reorganisation
  • 1998 - 2000: Virtuelle Fachhochschule für Technik, Informatik und Wirtschaft
  • 1995 - 1997: In Zusammenarbeit mit dem itai in Niebüll wurde die Unternehmensdatenbank "UP-Nord" konzipiert und realisiert. Dieses Forschungsprojekt war Bestandteil des vom Land Schleswig-Holstein un der EU geförderten Projektes TI.SCH 2. Ziel dieses Vorhabens, das von der Technologietransferzentrale Schleswig-Holstein (TTZ) geleitet wurde, war der Aufbau eines Technologieinformationssystems für Schleswig-Holstein.
  • Organisation und wissenschaftliche Leitung von Fachtagungen:
  • 28.05.2002 Kundenbindung und Kundenwertsteige-rung durch CRM, Fachtagung des e-ThinkTank e. V. in Berlin
  • 21.11.2001 e-Supply Optimierung von Beschaffung und Vertrieb, Fachtagung des e-ThinkTank e. V. in Hamburg
  • 19.10.2000 Prozessoptimierung mit e-Business, Fachtagung an der FH NORDAKADEMIE
  • Seit 2000 Aufbau des Kompetenznetzwerkes im e-Business "e-ThinkTank e. V.", Vereinsvorstand
  • 21.09.1998 Internet - aber sicher, Fachtagung an der FH NORDAKADEMIE
  • Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Analyse und die Optimierung von Geschäftsprozessen, Qualitäts-management, kundenorientierte Reorganisation in Produktion und Logistik sowie Bewertung und Einfüh-rung von IT-Technologien. In Beratungsprojekten werden diese Themen im Kontakt mit Unternehmen bearbeitet.

Lebenslauf:

  • Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der TH Darmstadt
  • Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur
  • Promotionsstudium an der Universität Passau, Abschluss:Dr. rer. pol.

Tätigkeiten in der Wirtschaft:

  • Während der Tätigkeit als wiss. Mitarbeiter Einsatz in der Unternehmensberatung, speziell zu den Themen Technologieplanung, Just in Time Logistik und Produktionsorganisation
  • Leiter Logistik bei einem Unternehmen der Automobilzulieferindustrie
  • Seit 2000 geschäftsführender Gesellschafter der bps - business process solutions GmbH, Hamburg

Tätigkeiten in der Lehre:

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Fertigungswirtschaft bei Professor Dr. Horst Wildemann an der Universität Passau
  • Seit 1994 Professor an der privaten FH NORDAKADEMIE

Professor Dr. Arno Müller hat bereits im Rahmen seiner Promotion wissenschaftlich und in der Beratung auf dem Gebiet der Just in Time Logistik und der Lean Production gearbeitet. Er vertritt das Fach Logistik an der NORDAKADEMIE und lehrte auch an Institutionen wie der Kühne Logistics University in Hamburg. Im MBA unterrichtet Herr Müller "Strategisches IT-Management". IT-Anwendungen gehören zu den Grundpfeilern der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und beeinfussen maßgeblich deren wirtschaftlichen Erfolg. Nur wenn die IT permanent auf die zentralen Marktanforderungen ausgerichtet wird, kann sie ihre Potenziale zur Wertsteigerung entfalten. Somit ist es eine originäre Führungsaufgabe, die Chancen inno- vativer IT-Systeme rechtzeitig zu erkennen. Aufgrund der zunehmenden Durchdringung der Geschäftsprozesse mit Informationstechnologien steigt auch die Abhängigkeit von diesen Systemen, so dass dem Aspekt des IT-Risikomanagements ebenfalls eine wachsende Bedeutung zukommt. Darüber hinaus ist zu beobachten, dass der IT-Anteil sowohl an den Gesamtkosten als auch am Investitionsbudget in den Unternehmen zunimmt. Aus diesen Entwicklungen folgt ein steigender Bedarf, betriebswirtschaftlich fundierte Methoden zum strategischen Management der IT anzuwenden, durch die es gelingt, den IT-spezifischen Erfolgsbeitrag im Unternehmen herauszuarbeiten. Derzeit bestehen in vielen Unternehmen Defizite beim Management der Ressource IT. Angesichts der rasanten technologischen Entwicklung sowie den damit verbundenen scheinbar unerschöpfichen Möglichkeiten zur Rationalisierung bestehender bzw. zur Entwicklung neuer Geschäftsmodelle wird der IT-Einsatz vielfach relativ unkritisch gesehen und der damit verbundene Nutzen nicht weiter hinterfragt. Entscheidungen über die Anteile der IT-Budgets am Gesamtbudget sowie die Implementierung innovativer IT-Systeme werden intuitiv und in Abhängigkeit der IT-Affinität der jeweiligen Entscheider getroffen. In der Veranstaltung wird ein Methodenset, das einerseits umfassend genug ist, um hinreichend Hilfestellung für die Aufgaben des IT-Management zu leisten, anderseits die notwendige Praktikabilität aufweist, um in konkreten Problemstellungen schnell und mit vertretbarem Aufwand zu sachgerechten Lösungen zu kommen (Lean IT-Management). Auf der strategischen Ebene gilt es insbesondere, konsequent den Bezug der IT zu den Unternehmenszielen sicherzustellen und dies über entsprechende Vorgaben für die aus- führenden Einheiten zu kommunizieren. Die Einführung von neuen IT-Anwendungen und Basistechnologien sowie Erweiterungen und Veränderungen in der bestehenden System- landschaft auf Basis dieser strategischen Vorgaben erfolgen in Form von Projekten, die somit eine zweite Betrachtungsebene bilden. Viele strategische Ziele im Unternehmen, wie zum Beispiel Steigerung der Flexibilität im Markt, Reduktion der Lieferzeiten oder effizientere Nutzung der globalen Einkaufschancen zur Reduktion der Beschaffungskosten, sind nur durch einen intensiveren Einsatz von IT Systemen zu erfüllen. Als wichtige strategische Aufgabe im IT-Controlling gilt es nachzuweisen, welche Anwendungen einen tatsächlichen Beitrag zur Unterstützung der Wettbewerbsstrategie des Unternehmens leisten. Für die Unternehmensleitung stellt sich diese Frage mit jeder IT-Innovation aufs Neue. Dies erfordert eine systematische Beobachtung der Entwicklung neuer Technologien und gleichzeitig eine realistische Einschätzung ihrer Chancen zur besseren Erreichung der Unternehmensziele. Vor dem Hintergrund der zunehmenden IT-Durchdringung der Unternehmen kommt daneben der Analyse der damit verbundenen Risiken eine wettbewerbskritische Bedeutung zu. Eine Fehlfunktion bzw. der Ausfall eines Anwendungssystems oder einer Infrastrukturkomponente kann dramatische Auswirkungen nach sich ziehen. Es wird eine Methodik vorgestellt, die die Chancen- und Risiken-Analyse kombiniert und auf diese Weise die strategische Relevanz der IT für ein Unternehmen verdeutlicht. Gleichzeitig werden damit die Anforderungen an das IT-Management neu definiert. Führt die Bewertung der Chancen und Risiken zur Erkenntnis, dass die IT höchste strategische Relevanz für ein Unternehmen besitzt, ist es offensichtlich, dass auch sehr hohe Ansprüche an die Steuerung der IT-Ressourcen zu stellen sind. Wenn die IT dagegen als reine unterstützende Funktion ohne strategische Auswirkungen einzustufen ist, wird ein gezieltes IT-Management meist überflüssig. Auf Basis der Beurteilung des Reifegrades wird ein Portfolio vorgestellt, mit dessen Hilfe überprüft werden kann, inwieweit das aktuelle IT-Management den strategischen Herausforderungen für das Unternehmen gerecht wird. IT-Systeme erzielen den größten Wertbeitrag, wenn sie in wichtigen Geschäftsprozessen eingesetzt werden, die sich aktuell durch eine geringe IT-Unterstützung auszeichnen und die schlecht beherrscht werden. Mit der vorgestellten Methode des Prozess-Portfolios können der Erfolgsbeitrag der IT in den jeweiligen Einsatzbereichen aufgezeigt und IT-spezifische Normstrategien abgeleitet werden. Um IT-Funktionen systematisch und prozessorientiert zu ermitteln, bietet sich, die prozessorientierte Ableitung von Anforderungen an. Hier wird das IT-Management mit dem Prozessmanagement verbunden. Als Resultat ergeben sich aus jedem Prozess zunächst isolierte IT-Projekte, die jedoch auf technologischer und/oder organisatorischer Ebene miteinander in Beziehung stehen und oftmals die gleichen knappen Ressourcen in Anspruch nehmen. Damit ist insbesondere die Aufgabe verbunden, strategisch relevante Projekte zusammenzutragen sowie auf ihre wechselseitigen Interdependenzen zu untersuchen, um Zielkonflikten in der Realisierungsphase vorzubeugen. Für diese Kernaufgabe des Multiprojektmanagements wird ein praktikabler Lösungsansatz vorgestellt.