Berufsbegleitend studieren in Hamburg

Die NORDAKADEMIE Graduate School wurde 2013 im Dockland Hamburg eröffnet und bietet Interessierten mit einem ersten Studienabschluss berufsbegleitende Masterstudiengänge, Weiterbildungsmöglichkeiten und Zertifikatskurse. Außerdem wurde 2016 ein berufsbegleitendes Promotionsprogramm gestartet.

Berufsbegleitend studieren: Lernen, die richtigen Fragen zu stellen


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Infoabend Master und Weiterbildung

Jetzt zum nächsten Infoabend an der NORDAKADEMIE Graduate School im Hamburger Dockland anmelden und über die berufsbegleitenden Master- und Weiterbildungsprogramme informieren! 19.11.19 | 18:30 Uhr | Jetzt kostenlos anmelden - Wir freuen uns auf Sie!

Berufsbegleitende Masterstudiengänge an der NORDAKADEMIE Graduate School Hamburg



StudienabschlüsseMaster of Business Administration (MBA) 
Master of Science (M.Sc.) 
Master of Arts (M.A.) 
Master of Laws (LL.M.) 
Studiendauer24 Monate
StudiengebührenMBA: 15.000 Euro, Übrige Masterstudiengänge: 8.900 Euro
OrganisationBerufsbegleitende Studienorganisation mit Selbststudienphasen und Präsenzphasen im Wechsel und Blended-Learning-Konzept.
PräsenzzeitenMBA: 450-480 Präsenzstunden, Übrige Masterstudiengänge: 330 Präsenzstunden 
Präsenzphasen finden tagsüber in Blöcken von 2,5 bis 5 Tagen statt 
Klausuren ca. 2 Wochen nach Ende der Präsenzphase
Studienbeginn1. April und 1. Oktober
ZulassungsbedingungenStaatlich anerkannter erster Hochschulabschluss einer in- oder ausländischen Hochschule 
210 Kreditpunkte (fehlende Kreditpunkte können nachgeholt werden) 
Ein Jahr Berufserfahrung (nur MBA und Healthcare Management)
Bewerbungsverfahren1.) Online-Bewerbung und Einreichung der vollständigen Bewerbungsunterlagen beim Master-Office
2.) Online-Auswahltests bestehend aus IQ-Test, Persönlichkeitstest und Überprüfung der Englischkenntnisse 
3.) Auswahlgespräch mit Vertretern der Hochschule 
4.) Vertragsabschluss
Anerkennung und AkkreditierungStaatliche Anerkennung 
Systemakkreditierung durch die FIBAA

 

StudienkonzeptKombination aus den Vorteilen der Präsenzlehre mit einem eng abgestimmten Selbststudium für maximalen Studienerfolg und ein hohes Maß an Flexibilität bei paralleler Berufstätigkeit.
Berufsbegleitend studierenDas Studium ist auf eine berufsbegleitende Organisation zur bestmöglichen Vereinbarkeit von Beruf, Studium und Familie ausgelegt. 
Eine berufliche Tätigkeit ist jedoch nicht zwingend erforderlich. 
Eine Kombination mit einer Teilzeitstelle, Elternzeit oder anderer Planung ist möglich. 
Stellenangebote für ein berufsbegleitendes Masterstudium 
Förderung durch den Arbeitgeber
StudienablaufDie einzelnen Module des Masterstudiums bestehen aus 
1.) Selbststudium 
2.) Präsenzphase 
3.) Nachbereitung 
4.) Prüfung
SelbststudienphaseDie Selbststudienphasen werden auf Basis des Blended-Learning-Konzepts mit Unterstützung einer Lernplattform durchgeführt. 
Zu jedem Modul erhalten die Studierenden eine Selbststudienanleitung (vollständige Beschreibung der Lehrveranstaltung mit vorbereitenden Lese- und Übungsaufgaben). 
Die Zeiten des Selbststudiums sind Teil des Workloads und bestehen aus dem Literaturstudium, dem Bearbeiten von Übungsaufgaben, Diskussionsforen mit Dozenten und Kommilitonen und ggf. Videosprechstunden mit Dozenten in virtuellen Lernräumen. Auch Lernkontrollen wie Multiple-Choice-Tests zur selbständigen Kontrolle des Erlernten zum Ende der Selbststudienphase können Teil des Selbststudiums sein.
LernausstattungDie Studiengebühren beinhalten die Bücherpakete, den Zugang zur E-Learning-Plattform sowie alle weiteren Materialien, die Sie für die Vorbereitung auf die Präsenzphase benötigen. Es kommen keine weiteren Zusatzkosten auf Sie zu. Das Studienangebot ist ein "All-Inclusive-Angebot".
PräsenzzeitenPräsenzphasen finden tagsüber statt i.d.R. von 9.15 - 18.30 Uhr. 
MBA: 14-16 Präsenzphasen à 2,5-3 Tage pro Modul 
Übrige Masterstudiengänge: 12 Präsenzphasen à 2,5-5 Tage 
Klausuren ca. 2 Wochen nach der Präsenzphase 
Die Präsenzphasen haben keine Anwesenheitspflicht. 
Eine Teilnahme wird jedoch dringend empfohlen.
KlausurenKlausuren werden ca. 2 Wochen nach dem Ende einer Präsenzphase geschrieben.

Um bei berufsbegleitenden Masterstudiengängen die Studierbarkeit bestmöglich zu gestalten, hat die NORDAKADEMIE Graduate School ein Blended-Learning-Konzept entwickelt, das das Berufs- und Hochschulleben gelungen kombiniert. Blended Learning beschreibt eine Mischform von online-gestütztem Selbststudium und Präsenzveranstaltungen. Als Onlineumgebung wird schwerpunktmäßig die Lernplattform Moodle eingesetzt. Der gegenseitige Austausch ist während der gesamten Studienzeit sichergestellt. Als Ergänzung zum persönlichen Austausch mit Dozenten und Kommilitonen während der Präsenzveranstaltungen ist daher ein Austausch in den Onlineumgebungen bspw. in Webkonferenzen oder Foren möglich.

Die Struktur des Konzeptes gliedert die einzelnen Module in drei Teile:

  1. Selbststudienphase zur Vorbereitung
  2. Präsenzphase
  3. Nachbereitung und Prüfung

Während der vier- bis sechswöchigen Selbststudienphase eignen sich die Studierenden anhand einer Selbststudienanleitung die Inhalte an, die Voraussetzung für die Präsenzveranstaltung sind. Die Selbststudienanleitung beinhaltet eine vollständige Beschreibung der Lehrveranstaltung mit vorbereitenden Lese- und Übungsaufgaben mit einem Workload von ca. 100 Stunden (MBA: zwischen ca. 40 und 120 Stunden).

Während der Präsenzphase steht der direkte Kontakt mit dem Dozenten und den Kommilitonen im Vordergrund. Aufbauend auf die Selbststudienphase findet dann ein fachlicher Austausch in dialogorientierten und interaktiven Vorlesungen statt. 

In der Nachbereitungsphase stehen den Studierenden über die Lernplattform Moodle die Inhalte und Ergebnisse der Präsenzveranstaltung zur Verfügung, sodass eine Vorbereitung auf die Modulprüfung zeit- und ortsunabhängig ganz flexibel gestaltet werden kann.

Bei technischen Schwierigkeiten oder Fragen können Sie sich gerne an den E-Learning-Beauftragten wenden.

Da die Masterstudiengänge an der NORDAKADEMIE Graduate School insgesamt 90 Kreditpunkte umfassen, müssen bei einem Bachelorabschluss mit 180 Kreditpunkten bis zum Studienabschluss noch 30 Kreditpunkte nachgeholt werden. Dies kann vor, während oder nach der Regelstudienzeit im Master erfolgen.

Fehlende Kreditpunkte können an der NORDAKADEMIE Graduate School erworben werden durch

  • bis zu zwei Hausarbeiten (jeweils 10 Kreditpunkte)
  • erfolgreiches Absolvieren von Weiterbildungsmodulen (jeweils 5 Kreditpunkte)
  • erfolgreiches Absolvieren eines Zertifikatskurses (jeweils 30 Kreditpunkte)

Zur Übersicht der Weiterbildungs- und Zertifikatskurse

Hausarbeiten
Die Themen für die Hausarbeiten werden durch den Studierenden vorgeschlagen und durch die Vorlage eines Exposés mit dem Prüfer abgestimmt. Hierfür bieten sich Themen an, für die Vorkenntnisse z. B. aus der beruflichen Praxis oder aus Weiterbildungsmodulen vorliegen.

Mit einer Hausarbeit kann auch vor Beginn des eigentlichen Masterstudiums begonnen werden. Voraussetzung ist jedoch die Zulassung zum Masterstudium und die Bezahlung der ersten Studiengebühr. Nach Zahlungseingang erhalten Sie Ihre EDV-Zugangsdaten und können die Hausarbeit über das interne Campus-Informationssystem anmelden.

Die Gebühr für die Hausarbeit beträgt pauschal 490 Euro. Diese ist mit der Bestätigung des Themas fällig.

Weiterbildungsmodule
Die Belegung der Weiterbildungsmodule ist ebenfalls nach Zulassung zum Masterstudium bzw. nach Zahlungseingang der ersten Studiengebühr möglich. Die Weiterbildungsmodule können – wie Hausarbeiten – auch vor Beginn des eigentlichen Masterstudiums absolviert werden.

Die Gebühr beträgt 490 Euro pro Modul (Sonderpreis für immatrikulierte Masterstudierende, sonst 790 Euro pro Modul).

Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einem Zertifikat bestätigt.

Auch wenn die Information bzw. Zustimmung des Arbeitgebers zu einem Masterstudium nicht notwendig ist, ist die Unterstützung durch Ihren Arbeitgeber ein deutlicher Vorteil.

Vorteile für den Arbeitgeber

Folgende Vorzüge der berufsbegleitenden Masterstudiengänge der NORDAKADEMIE können auch Ihren Arbeitgeber überzeugen:

  • Anwendung praxisnaher Konzepte in einer von der Wirtschaft getragenen Hochschule.
  • Hohe Erfolgsquoten (über 90 %).
  • Berufsbedingt oder aus sonstigen Gründen versäumte Kurse können ohne zusätzliche Kosten nachgeholt werden.
  • Über die E-Learning-Plattform haben Sie von überall Zugriff auf die Kursumgebungen, auch auf Dienstreisen weltweit.
  • Besprechen Sie mit Ihrem Arbeitgeber die Fördermöglichkeiten eines Masterstudiums.

Das Bundesfinanzministerium hat in einem Anwendungserlass festgelegt, unter welchen Bedingungen die Übernahme von Studiengebühren durch den Arbeitgeber steuerrechtlich kein Arbeitslohn ist.

Weitere Informationen und Erlass von 2012 zum Download

Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie

Ein umfangreiches Serviceangebot der Hochschule soll Ihnen die bestmögliche Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie ermöglichen:

Die Module der Studiengänge sind für Bildungsurlaub in Hamburg und Schleswig-Holstein und auch anderen Bundesländern anerkannt. Für die Präsenzzeiten bietet sich daher eine Kombination aus Bildungsurlaub, persönlichem Urlaub und Freistellung durch den Arbeitgeber an.

Die Studiengebühren sind mit 15.000 Euro (MBA-Studiengang) und 8.900 Euro (übrige Masterstudiengänge) äußerst günstig; dies erleichtert eine Beteiligung des Arbeitgebers an den Studiengebühren. Eine Verlängerung der Regelstudienzeit von 24 Monaten auf bis zu 32 Monate (bei Nachholung von Kreditpunkten auf bis zu 40 Monate) ist ohne zusätzliche Kosten möglich. Ein Masterstudium in Verbindung mit der NORDAKADEMIE lässt sich ideal auch in eine Elternzeit bzw. in eine Teilzeitbeschäftigung integrieren.

Informationen zur Studienfinanzierung

Berufsbegleitend studieren in Hamburg: Weitere Informationen zu den Masterstudiengängen


Sie haben noch Fragen zu den berufsbegleitenden Studien- und Weiterbildungsprogrammen?

Berufsbegleitend studieren: zur Übersicht der häufig gestellten Fragen

Erweitern Sie Ihr fachliches Profil und Ihre interkulturelle Kompetenz und ergänzen Sie die Pflichtveranstaltungen des Masterprogramms an der NORDAKADEMIE Graduate School mit einer Exkursion nach China, Russland, in die USA oder nach Mexiko! Im Hörsaal, auf gemeinsamer Exkursion oder während der Freizeit, ob zusammen mit anderen Masterstudierenden der NORDAKADEMIE oder allein in einer Gruppe internationaler Studierender - der Erfahrungsaustausch vor Ort ermöglicht völlig neue Perspektiven!

Bei den International Weeks kooperieren wir mit ausländischen Tochtergesellschaften der Trägerunternehmen und Kooperationspartnern der NORDAKADEMIE und den besten Universitäten im jeweiligen Land.

Die International Week China und die International Week Russland finden in der Regel im Frühjahr statt, die International Week USA im Spätsommer/Herbst und die International Week IPADE Mexiko jährlich Anfang Oktober. Die genauen Termine erfahren Sie jeweils im Rahmen einer Informationsveranstaltung zu den International Weeks während Ihres Studiums.

Die alle zwei Jahre angebotene Studienreise nach China ermöglicht es den Studierenden, neben Peking - dem kulturellen und politischen Zentrum Chinas - auch die bedeutendste Industriemetropole Chinas, Shanghai, zu besuchen.

Im Mittelpunkt der International Week China stehen Vorlesungen an der namhaften Universität Tongji in Shanghai sowie bei der Außenhandeslskammer und Besuche der chinesischen Vertretungen renommierter deutscher Unternehmen wie Bosch, Airbus, Siemens, Dräger, Volkswagen, Körber Engineering, Kuehne + Nagel, ... Besuche bei chinesischen Unternehmen finden ebenfalls statt. Abgerundet durch ein umfangreiches kulturelles Programm - in dem auch die Chinesische Mauer nicht fehlt - führt diese International Week zu einem vertieften Verständnis für die Politik, Wirtschaft und Kultur der führenden Volkswirtschaft Asiens.

Bericht der International Week China 2018:

Unsere Ankunft in Beijing (Peking) fällt auf die Feiertage zum Gedenken der Ahnen, dem sogenannten Qingming-Fest. Es sind die ersten wärmeren Tage in China. Milde Temperaturen, rot und weiß blühende Kirschbäume sowie ein zumeist blauer Himmel begleiten uns in der ersten Woche unserer Reise. Dies lässt die beeindruckenden historischen Stätten wie die verbotene Stadt, die chinesische Mauer und den Himmelspalast in einem märchenhaften Ambiente erscheinen. Die sich uns eröffnenden Bilder erinnern an die Kulissen einer chinesischen Oper. Letzteres sowie eine Kungfu-Show haben wir live gesehen. Trotz der vielen Kämpfe und Eroberungen, die diese Stadt erlebt hat, ist das ursprüngliche Beijing aus der Ming-Dynastie in seiner Struktur aus dem 15. Jahrhundert erhalten geblieben. Auch die dörflich wirkenden historischen hutongs (Gassen) zeigen uns ein traditionelles, vom wirtschaftlichen Aufschwung weniger geprägtes China. Insbesondere in den Parks scheint die Zeit still zu stehen. Schattige Plätze sind dicht besiedelt von älteren Einheimischen, wo sich ein Schachduell an das nächste reiht. Nur die zahlreichen Selfie-Sticks sowie extensive Sicherheitskontrollen an allen Eingängen erinnern an das Hier und Jetzt. Das träumerische Auge wird spätestens mit Eintauchen in den Straßenverkehr in die Gegenwart zurückgeholt. Flexibel – so drückte sich unsere Reiseleiterin Frau Li hinsichtlich der einheimischen Fahrweise aus. Unserem von Sicherheit und Ordnung im deutschen Straßenverkehr geprägten Empfinden kommt es einem chaotischen und lauten Durcheinander gleich. Hier haben wir gelernt: Wer hupt, hat Vorfahrt!

Aller Widrigkeiten der überfüllten Straßen zum Trotz haben wir mit unserem kleinen Reisebus die Termine bei Firmenbesuchen stets pünktlich erreicht. So gewannen wir u.a. interessante Einblicke in die Produktion des größten chinesischen Herstellers für Milchprodukte, der Mengniu Dairy.  Auch wenn der mit ca. 30.000 Mitarbeitern operierende Betrieb mit einer starken Marktposition innerhalb Chinas agiert, ist auch hier der internationale Wettbewerb präsent. Insbesondere in dieser Branche kommt einer gelebten Corporate Social Responsibility eine besondere Rolle zu: Seit 2008, infolge von Lebensmittelskandalen um die im Bereich der Babynahrung verunreigten Milchpulverprodukte, hat die Mengniu Dairy die Lebensmittelsicherheit und -qualität als ihr oberstes Unternehmensziel antizipiert und eben jenes ist ihre unternehmerische Verantwortung gegenüber der chinesischen Bevölkerung.

Ein weiteres beeindruckendes Beispiel für global agierende Unternehmen erhielten wir bei unseren Besuchen der Beijing Benz Automotive Co. Ltd. sowie der Hyundai Motor Corporation. Während die Mercedes Modelle für den Vertrieb in China im Vergleich zum europäischen Vorbild nur kleine Anpassungen hinsichtlich ihrer Karosserielänge bedürfen, erfahren die japanischen PKWs einen hohen Grad an Individualisierung. Ganz nach dem Leitsatz „Act globally, think locally“ werden hier je nach Region Chinas verschiedenste Varianten eines Modells kreiert.

Von der Vielfalt und Diversität Chinas inspiriert, reisen wir nach fünf Tagen Aufenthalt in Beijing weiter nach Shanghai. Einen kurzen Abstecher auf unserer Reise machen wir nach Tianjin. Innerhalb von gut dreißig Minuten erreichen wir mit dem Hochgeschwindigkeitszug den Bahnhof von Tianjin. Die bedeutende Hafenstadt hat auf ca. 12.000 km² viel zu bieten. Doch wir haben nur ein paar Stunden Zeit und besichtigen ein erst kürzlich fertigstelltes, architektonisches Meisterwerk unserer Zeit: die Tianjin Binhai Bibliothek umfasst 1,2 Millionen Bücher, welche terrassenartig um eine raumhohe Kugel (das Auditorium) angeordnet sind. Die Geschwindigkeit und die architektonische Raffinesse, mit der in Tianjin Immobilien gebaut werden, sind beeindruckend!
Weniger anspruchsvoll in der Architektur, dafür aber umso nutzenorientierter zeigt sich die Werkshalle des in Tianjin ansässigen Airbuswerks. In der Produktionshalle stehend, könnte man meinen, man sei in Hamburg, Finkenwerder. Das chinesische Werk ist für eine effiziente Einarbeitung der Produktionsmitarbeiter, länderübergreifende Kommunikation und Abwicklung exakt gleich aufgebaut wie das norddeutsche Pendant.

Kurz vor Mitternacht des 11. Aprils erreichen wir schließlich das Zentrum Shanghais – mit der Magnetschwebebahn (Maglev) vom Flughafen zum Hotel. Selbst um diese Uhrzeit ist die Dynamik der Stadt zu spüren. Eben noch beeindruckt von einer Bibliothek, erheben sich hier an der berühmten Promenade (der Bund) der Stadt ein Wolkenkratzer neben dem anderen. In abwechselnd leuchtenden Farben spiegeln die Hochhäuser das immense wirtschaftliche Wachstum des modernen Chinas wider. Auch das kulinarische Angebot ist abwechslungsreich. Wer sich nach Pekingente, Hot Pot (chinesischer Feuertopf), Dumplings (chinesische Teigtaschen) und anderen schmackhaften Nationalgerichten mehr nach internationaler Küche sehnt, wird hier fündig. Insbesondere am Abend ist die Auswahl vielfältig und wir freuen uns auf weitere vier Tage in Shanghai, in denen wir bspw. einen Jazzclub mit Dinner, eine französische Konditorei und die ein oder andere Bar mit Dachterasse besuchen. Shanghai ist jung und international. Wir lassen uns durch das geschäftige Shanghai treiben und besichtigen u.a. den Yu Yuan Garten inmitten der Stadt. Zwischen großen Teichanlagen mit glitzernden Fischen, die ebenso agil sind wie das lebhafte Getümmel auf dem anliegenden Basar, liegt die erstmals Mitte des 16. Jahrhunderts (Ming-Dynastie) angelegte Parkanlage. Wer jetzt noch keine Souvenirs für zu Hause mitgebracht hat, kauft hier ein. Doch auch das stark frequentierte Künstlerviertel Tian Zi Fang bietet sich für Shopping an – oder für die alten chinesischen Steintorhäuser (shikumen), die in Shanghai weitestgehend von der Bildfläche verschwunden sind.

Eine Einführung in die chinesische Schrift und Geschichte erhalten wir an der Tongji Universität von Marcus Hernig, Professor für Sinologie an der deutsch-chinesischen Hochschule in Shanghai. Angekommen in einem interaktiven Seminar über die Entwicklung der chinesischen Wirtschaft und ihrer internationalen Relevanz werden wir in unseren Eindrücken hinsichtlich der sich abzeichnenden Megatrends Chinas bestätigt. Die fortschreitende Urbanisierung und der wirtschaftliche Aufschwung haben das Land längst aus dem Status eines Niedriglohnlandes gehoben. China ist internationaler Wirtschaftsakteur, auf Augenhöhe mit den westlichen Industrienationen. Auch die Herausforderungen des Landes sind denen unserer ähnlich, bspw. in der Erhaltung des kulturellen Erbes oder auch der Digitalisierung in Industrie und Gesellschaft.

Wie die Digitalisierung durch Konzerne wie Siemens und Bosch adressiert wird, haben wir bei einem unserer letzten Firmenbesuche diskutiert. Siemens, als starker Marktteilnehmer im Bereich der Automationssysteme, ist schon heute in der Lage hundertprozentig digitalisierte Fabrik am Markt anzubieten. In einigen Branchen mag die Industrie 4.0 noch Zukunftsmusik sein, wie bspw. bei dem durch uns besuchten Hersteller für Verpackungsmaschinen, Fabio Perini (Körber Solutions). Im Bereich der Infrastruktur ist der großflächige Fortschritt der Digitalisierung deutlich erkennbar. Dies zeigte uns ein Bosch-Ingenieur im Simulationslabor für optische Überwachungssysteme (z.B. mit Gesichtserkennung). Einige der Überwachungssysteme werden bereits zur Ahndung von Verkehrswidrigkeiten genutzt. Hier steht der chinesische Gemeinschaftssinn über dem Recht auf Privatsphäre des Individuums. Die Debatten hierüber können endlos sein und…

„Der Weg ist das Ziel.“

So soll es der chinesische Gelehrte Konfuzius ca. 500 v. Chr. gesagt haben. Und doch war für Viele von uns ein erklärtes Ziel dieser Reise: „Einmal China sehen und erleben.“ Wieder ein Häkchen an der Bucketlist. Doch Konfuzius hat recht behalten: es ist nicht der abgearbeitete Punkt auf einer Liste, der prägend ist. Diese Reise schärfte unser Verständnis für die chinesische Kultur, ihre Menschen sowie ihr starker Zusammenhalt in der Gesellschaft, ihre Politik und Wirtschaft.

Die Hochschule IPADE (Instituto Panamericano de Alta Dirección de Empresa) wird seit Jahren im Ranking der Business Week als die beste oder eine der besten Business Schools Lateinamerikas aufgeführt. Die Hochschule verfügt neben ihrem zentralen Standort in Mexiko City - einer historischen, aber nach den höchsten internationalen Standards umgebauten Hazienda - über weitere Campusanlagen in Mexiko.

Während der alljährlich stattfindenden International Week Mexiko diskutieren ca. 550 MBA-Studierende in Vorlesungen, Plenumsvorträgen und in Kleingruppen Fälle zu aktuellen Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft. Neben den Studierenden der IPADE (Mexico D.F., Guadalajara und Monterrey) und der NORDAKADEMIE Graduate School nehmen an der International Week Mexiko auch Studierende aus allen Teilen der Welt teil. Das akademische Programm wird ergänzt durch hochschulübergreifende Besuche ausgewählter Unternehmen, Kulturveranstaltungen und diverse sonstige Aktivitäten der Studierenden in der fast 30 Millionen Einwohner zählenden Stadt.

Die alle zwei Jahre stattfindende Studienreise nach Russland besteht aus einer Kombination von Hochschulvorträgen, Firmenbesuchen und kulturellem Rahmenprogramm.

Verschiedene Unternehmensbesuche stehen bei den Reisen nach Moskau und St. Petersburg auf der Tagesordnung. Dazu zählen beispielsweise Besuche des von der EU finanzierten Wasserwerks Vodokanal und den Baltika Breweries, der größten Brauerei Europas. Diese ermöglichen einen detaillierten Einblick in die konkreten Abläufe in Produktion und Vertrieb russischer Unternehmen. 

Als Teilnehmer einer International Week dürfen Sie an Vorlesungen in der Universität in St. Petersburg oder Moskau teilnehmen,  die Ihnen die kulturellen Unterschiede zwischen Russland und Deutschland näher bringen. Themen wie „How to do business in Russia“ oder auch ein interessanter Vortrag über die ökonomische Situation in Russland sichern wertvolle Einblicke in die russische Gesellschaft.

Kulturelle Highlights werden Ihnen sowohl in St. Petersburg beispielsweise mit dem Katharinenpalast, in dem sich das weltberühmte Bernsteinzimmer befindet, oder dem Winterpalast als auch in Moskau mit dem Roten Platz und dem Kreml geboten.

Aktueller Bericht zur International Week Russland 2019

Alle zwei Jahre im Herbst findet die International Week USA statt und führt nach Washington DC und New York. Studierende aller berufsbegleitenden Masterstudiengänge können daran teilnehmen.

Die Studienreise führt die Studierenden an die Ostküste der Vereinigten Staaten. Dort können sie Wirtschaft und Wissenschaft sowohl im Hörsaal (beispielsweise an der Georgetown University) als auch auf gemeinsamen Ausflügen (z.B. Führung durch die New York Stock Exchange und Besuch der Außenhandelskammer) oder während der Freizeit gemeinsam mit anderen Masterstudierenden der Graduate School erleben.

In den berufsbegleitenden Masterstudiengängen sind dreimonatige Praxisprojekte fest im Curriculum verankert. Diese werden zum Ende des zweiten Studienabschnitts (Ausnahme MBA-Studiengang im zweiten Studienjahr als Alternative zu zwei Wahlpflichtmodulen) studiengangsübergreifend angeboten.

Im Projekt sollen die Studierenden im Team wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse auf eine konkrete Aufgabenstellung anwenden. Im Vordergrund der Projektarbeit stehen anwendungsorientierte Aufgabenstellungen mit hohem Innovationsgehalt, bei denen Projektorganisation, Teamarbeit und Präsentationstechnicken im Vordergrund stehen.

In der Regel werden praxisrelevante Aufgaben durch externe Projektpartner gestellt und in Teams von max. 10 Personen bearbeitet.

Bei jeder Projektwahl stehen ca. 35 Projekte zur Auswahl, die vom betrieblichen Praxispartner und einem Hochschuldozenten betreut werden. Die Projektfragestellungen umfassen dabei ein breites Sprektrum von der Entwicklung neuer Messverfahren mittels intelligenter Sensoren bis hin zur Neuausrichtung des Personalauswahlverfahrens.

    Das Urteil über die Arbeiten fällt sowohl bei den Projektpartnern als auch bei den betreuenden Dozenten und den Studierenden regelmäßig sehr positiv aus. Viele Arbeitsergebnisse konnten bei den Partnerunternehmen direkt umgesetzt werden.

    Es besteht die Möglichkeit für Studierende, deren Arbeitgeber seinen Sitz in Hamburg oder Schleswig-Holstein hat (teilweise auch weitere Bundesländer), für die Teilnahme an den Präsenzphasen im Masterstudium Bildungsurlaub zu beantragen. Die Regelungen sind in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. Sie finden unter Bildungsurlaub nähere Informationen. Auf Anforderung stellen wir gern auch für weitere Bundesländer, wie z. B. Berlin, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, entsprechende Anträge.

    Bitte teilen Sie uns Ihre Wünsche möglichst bereits zum Studienbeginn mit, spätestens jedoch 4 Monate vor der Vorlesung. Dieser lange Vorlauf ist notwendig, da die meisten Bundesländer eine Frist von 10 Wochen für die Beantragung haben (in Bremen sind es sogar 12 Wochen).

    Die NORDAKADEMIE unterstützt Sie ggf. bei der Beantragung von Bildungsurlaub und ist bemüht, alle behördlichen Anträge etc. zeitnah zu erledigen und Anerkennung aktuell zu halten. Bitte haben Sie allerdings Verständnis dafür, dass die NORDAKADEMIE keinerlei Haftung dafür übernehmen kann, dass beantragter Bildungsurlaub nicht gewährt wird, etwa weil Anträge zu spät bearbeitet oder Anerkennungen nicht rechtzeitig erteilt werden.

    Wir bitten Sie, sich per E-Mail an bildungsurlaub@nordakademie.de bei uns zu melden. Wir werden Ihnen eine Anmeldebescheinigung zusenden, sobald uns der Anerkennungsbescheid der Behörde vorliegt. Diese müssen Sie Ihrem Arbeitgeber vorlegen. Am Ende der Vorlesung können Sie sich die Teilnahmebescheinigung am Empfang im Dockland abholen.