09.04.2020

Das Coronavirus und seine wirtschaftlichen und rechtlichen Folgen

Die Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) stellt Menschen auf der ganzen Welt vor schwierige Herausforderungen, von denen das Privatleben, die Öffentlichkeit und die gesamte Wirtschaftsgemeinschaft betroffen sind. Auf dieser Seite finden Sie verschiedene Aspekte, die vor diesem Hintergrund zu betrachten sind.

Umgang mit dem Coronavirus an der NORDAKADEMIE

Zur Übersicht der ergriffenen Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus an der NORDAKADEMIE und der aktuellen Beschlusslage mit Terminen.


Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie


Wie ist die aktuelle wirtschaftliche Lage vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie einzuschätzen? Welche Branchen sind betroffen und mit welchen Auswirkungen ist zu rechnen? Was bedeutet die Coronakrise für Lieferketten? Mehr Informationen erhalten Sie im Interview der Wirtschaftskammer Liechtenstein mit dem NORDAKADEMIE Professor und stellvertretenden Direktor des Schweizerischen Gewerbebands Henrique Schneider.

Zum Interview


Kampf gegen Corona: was hält das Strafrecht für Ärzte bereit?


In Italien zeigen sich derzeit dramatische Szenen: zu viele Patienten in kritischem Zustand erreichen die ohnehin schon überfüllten Krankenhäuser. Helfen soll nun die Kriegsmedizin: Behandlungspriorität bekommen Patienten mit einer höheren Überlebenswahrscheinlichkeit und mehr voraussichtlicher Lebenszeit. Sollte dieses Szenario auch in Deutschland eintreten, konfrontiert dies das ärztliche Fachpersonal mit einer umstrittenen Rechtsfigur für Ausnahmefälle, die bewusst keine gesetzliche Regelung erfahren hat.

Zum vollständigen Beitrag von Daniel Graewe, Rechtsanwalt und Professor für Wirtschaftsrecht


Coronakrise: TV-Sondersendung auf Hamburg 1


Freitag, den 20.03.2020 wird kurzfristig eine TV-Sondersendung von Hamburg 1 zum Thema Coronavirus aufgezeichnet, die den Ansatz verfolgt, medizinische, rechtliche, psychologische und wirtschaftliche Aspekte der Krise zu beleuchten. Zu Gast sind: Thomas Straubhaar von der Uni Hamburg sowie die NORDAKADEMIE Professoren Henriette Neumeyer, David Scheffer und Daniel Graewe.

 

Folgende Sendezeiten sind geplant:

Wissenschaft im Dialog

Samstag, 21.03.2020 | 21:45 Uhr

Corona-Talk extra

Samstag, 21.03.2020 | 16:15 Uhr

Sonntag, 22.03.2020 | 12:15 Uhr | 22:30 Uhr und in der Nacht vom 22.03. auf den 23.03. um 01:15 Uhr

 

Derzeit beschäftigt uns nur ein Thema: das Coronavirus. Spätestens seitdem sich die Kanzlerin zum ersten Mal in Ihrer 15-jährigen Amtszeit genötigt sah, eine ungeplante Rede an die Nation zu halten, wissen wir, die Lage ist ernst.

Im Rahmen der Sendung betrachten wir die Thematik unter einem etwas weiteren Blickwinkel, nämlich der Frage, wie die Gesellschaft und die Menschen mit existenziellen Krisen umgehen:

  • Warum gibt es Handgreiflichkeiten in Supermärkten ausgerechnet um Toilettenpapier, während gleichzeitig die Parks und Spielplätze voll mit Menschen sind?
  • Wie können wir unsere Wirtschaft während dieser globalen Krise aufrechterhalten und wird sie sich danach verändern?
  • Ist unser Gesundheitssystem überhaupt auf solche Krisen eingestellt und müssen wir mit seinem Versagen rechnen?
  • Digitalisierung des Gesundheitswesens - Corona als Chance?
  • Wie sehr sollten und können unsere Bürgerrechte eingeschränkt werden?
  • Warum gibt es ein Nebeneinander von "Desinfektionsmittel Hortung" und "Corona Parties"?
  • Welche Kommunikationsformen können wir noch, müssen wir jetzt nutzen?

[Die Aufzeichnung fand unter Verzicht auf Handshakes, Maske, natürlich ohne Publikum, ohne Moderator und mit ausreichendem Sicherheitsabstand statt.]

Thomas Straubhaar, Henriette Neumeyer, Daniel Graewe und David Scheffer (v.l.n.r.)

Über die Gäste der Sendung

  • Henriette Neumeyer ist Ärztin und Professorin für Gesundheitsmanagement
  • Thomas Straubhaar ist Volkswirt und Professor für internationale Wirtschaftsbeziehungen
  • David Scheffer ist Psychologe und Professor für Wirtschaftspsychologie
  • Daniel Graewe ist Rechtsanwalt und Professor für Wirtschaftsrecht

„Liquidity first“ – Existenzsicherung in Zeiten von Corona


Gestern noch wurde Liquidität vergleichsweise wenig wertgeschätzt, da diese für Unternehmen nicht nur Opportunitätskosten, sondern in Zeiten des Negativ-Zinses sogar eine echte Kostenbelastung darstellen konnte. Zudem war das „Gut“ Liquidität für die meisten Unternehmen quasi unbegrenzt und im Überfluss vorhanden bzw. im Bedarfsfall „billig“ zu beschaffen. Die allgemeine wirtschaftliche Situation war ferner für die weit überwiegende Mehrheit der Unternehmen positiv.

Dieser Umstand hat sich als Nebenwirkung des Corona-Virus gerade massiv geändert. Konkrete Aussagen über Liquiditätseffekte bei den Unternehmen lassen sich natürlich nur individuell treffen, aber: Es reicht (leider) schon eine kleine Modellrechnung, um zu zeigen, wie stark die Herausforderungen auf der Liquiditätsseite jetzt sind oder sein werden.

Zum Beitrag von Finanzexperte Prof. Dr. Jörg Richard


Coronavirus: Praxisfragen aus rechtlicher Sicht


Der Coronavirus, auch SARS-CoV-2 genannt, sowie Fragen und Herausfordeungen, die sich in diesem Kontext stellen, sind omnipräsent. Meldungen von Politik und Medien überschlagen sich und geben Auskunft über medizinische Aspekte und Verhaltensvorschriften für die Bevölkerung. Die Wirtschaft ist angeschlagen, Existenzen stehen auf dem Spiel, die kurzfristigen Auswirkungen werden immer sichtbarer, während die Zukunft unklar ist. Die Stimmung ist bedrückt. National wie international herrscht Unsicherheit. Dabei betreffen viele der offenen Fragen das alltägliche Leben sowie juristische Fragen in den unterschiedlichsten Lebens- und Wirtschaftsbereichen:

  • Welche Rechte und Pflichten haben Arbeitgeber und Arbeitnehmer? Bestehen Lohnfortzahlungspflichten? Dürfen Arbeitnehmer auf Home Office bestehen? Was bedeutet Arbeitsverweigerung in diesem Kontext?
  • Veranstaltungen werden abgesagt oder verschoben, einige Waren sind regelmäßig ausverkauft, Lieferketten stehen auf dem Prüfstand. Was sind vertragsrechtliche Konsequenzen?
  • Besteht eine Haftung des Bundes oder der Länder?
  • Wie sieht für Privatpersonen und Unternehmen die versicherungsrechtliche Seite aus, z.B. bei Verboten von kleinen und großen Veranstaltungen?

Im Webinar werden die verschiedenen Aspekte beleuchtet, wobei NORDAKADEMIE Professor Henrique Schneider Auskunft über die volkswirtschaftlichen Auswirkungen einer globalen Epidemie gibt.

Weitere Informationen zu Inhalt und Ablauf des aufgezeichneten Webinars

 

 

In einem weiteren Artikel beschreibt Professor Henrique Schneider, welche wirtschaftlichen Auswirkungen COVID-19 auf die Zukunft haben kann:

Relevance beyond the crisis: Economic outlook scenarios

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Weiterführende Links und Informationen


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