25.09.2019

Neuer Zertifikatskurs: Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten

Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ ist die Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten seit 2011 ein viel diskutiertes Thema. An diesem Punkt setzt der Zertifikatkurs „Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten“ an.

Wer gehört zur Zielgruppe?

Der Kurs wurde aus Pflicht- und Wahlpflichtmodulen der Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen entwickelt und richtet sich in erster Linie an Wirtschaftsingenieure, Ingenieure und Informatiker, die sich mit der Technik, aber insbesondere mit der Anwendung und dem Nutzen von CPS und deren Applikationen beschäftigen wollen. Die Nutzenperspektive ist ein zentraler Bestandteil des Zertifikatskurses.

Welche Kursinhalte bietet der Zertifikatskurs Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten?

Wer sich für die Teilnahme am Zertifikatskurs Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten an der NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft entscheidet, wird sich mit folgenden Inhalten und Fragestellungen auseinandersetzen können:

  • Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten: In diesem Modul wird die Vision „Industrie 4.0“ eingeführt, Technologien vorgestellt und aus der Nutzenperspektive überlegt, für was und wen die Digitalisierung in konkreten Anwendungen wirtschaftlich sinnvoll ist. Dabei werden die relevanten Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle diskutiert.
  • Systems Engineering: Mit System Engineering lernen die Studierenden eine Methode kennen, die bei der Beherrschung komplexer Systeme (wie z.B. CPS) weltweit zunehmend Anwendung findet.
  • Smarte Sensorik und Aktorik: Hier erhalten die Studierenden das notwendige technische Wissen zur Interaktion der CPS mit der physischen Umwelt.
  • Ubiquitous Computing: Eine wesentliche Neuartigkeit der CPS ist die allgegenwärtige Fähigkeit sich ad-hoc zu vernetzen. Diese Fähigkeit von CPS ist Thema des Moduls.
  • Methoden der verteilten künstlichen Intelligenz: CPS als autonome Systeme nutzen Methoden der künstlichen Intelligenz. Diese Methoden zu verstehen und zu beurteilen lernen die Studierenden in dem Modul.
  • Digitalisierung in der Produktion: Auch wenn die Vision „Industrie 4.0“ die Vernetzung aller Wertschöpfungsketten aller am Produktlebenszyklus Beteiligter beinhaltet, ist die Automation der Fabrik, die „smart factory“, ein wichtiges Kernelement der Anwendung.

„Nutzung von CPS in einer Wertschöpfungskette (hier: kollaborative Robotik, aus NORDBLICK 08/2018))“

Wie sieht der Ablauf des Zertifikatskurses Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten aus?

Insgesamt umfasst der Zertifikatskurs 6 Module auf Masterniveau. Pro Modul werden 5 ECTS-Punkte ausgewiesen. Zulassungsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss als Wirtschaftsingenieur, Ingenieur oder Informatiker. Der Zertifikatskurs ist durch den an der NORDAKADEMIE in den berufsbegleitenden Masterstudiengängen bewährte Wechsel von Selbstlernphase, Präsenzphase und angepasster Prüfung, gestützt durch die akademische Kollaborationssoftware Moodle (Blended-Learning-Konzept) zur Weiterbildung sehr gut geeignet.

Weitere Informationen zum Zertifikatskurs Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten

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