17.07.2019

[NORDAKADEMIE Interview] Anja Schatka, Manager Operations Institut für Softwaretechnik und Outsourcing, akquinet AG

Was sind die wichtigsten Dinge, die Studierende an der NORDAKADEMIE lernen? Vor welchen Herausforderungen steht die akquinet AG bei der Personalgewinnung für die IT-Branche? Ein Kurzinterview mit Anja Schatka von der akquinet AG.

Vor welchen Herausforderungen stehen Sie bei Ihrer Personalgewinnung– und weiterentwicklung? Und wie begegnen Sie diesen?

Die IT Branche ist geprägt von einem wachsendem Fachkräftemangel. Komplett und gut ausgebildete Experten und Nachwuchskräfte sind gesucht. Demgegenüber stellen wir immer wieder einen Mangel an Grundkompetenzen fest, das betrifft u.a. Rechnen (nicht die hohe Mathematik) sowie IT-/ und soziale Kompetenzen. Beide Tendenzen führten dazu, dass wir nun unseren Nachwuchs im Dualen Studium selbst ausbilden. Zusätzlich führen wir in einer Reihe von Blockveranstaltungen parallel zum Dualen Studium durch, also eine Weiterqualifikation in Themen wie IT-Security, Moderner Mainframe oder Prozessmanagement. Auch Kooperationspartner von uns können von diesem Angebot profitieren.

In welchen Studiengängen bilden Sie bei der NORDAKADEMIE aus?

Wir bilden in den zwei Bachelor Studiengängen Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik bei der NORDAKADEMIE aus, aber auch die Masterstudiengänge Angewandte Informatik/ Softwareengineering und Wirtschaftsinformatik/ IT-Management sind für uns interessant.

Warum ist die NORDAKADEMIE ein guter Partner für Ihre Aus- und Weiterbildung?

Neben einer praxisorientierten und dennoch grundlegenden und hochwertigen IT-Ausbildung überzeugt uns die Offenheit und Flexibilität der Hochschule. Nur eine enge Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Unternehmen kann langfristig ein erfolgreiches Duales Studium sicherstellen.

Was sind Ihre Erfahrungen mit dualen Studierenden von der NORDAKADEMIE?

Unser erster und bisher noch einziger Student an der NORDAKADEMIE ist im 2. Semester der Wirtschaftsinformatik. Wir wurden bisher sehr gut von der NORDAKADEMIE unterstützt, alles andere wird sich erst im Laufe der Zeit zeigen.

Warum sollten Schüler sich für ein duales Studium bei Ihnen in Kooperation mit der NORDAKADEMIE entscheiden?

Neben einer hervorragenden theoretischen Ausbildung durchlaufen duale Studenten eine lange Praxisphase, in der sie ihr Wissen sehr gut einsetzen können. Wir suchen junge Menschen mit Begeisterung für die IT. Da ist es nicht wichtig, ob z.B. ein Shakespeare-Drama richtig interpretiert wurde oder ob Photosynthese im Detail erklärt werden kann. Wir bieten spannende IT-Projekte, interessante Kundensituationen und großartige Kolleg/Innen in einer offenen und agilen Firmenkultur.

Wie laufen die Praxisphasen bei Ihnen ab? Übernehmen die Studierenden bereits Projektverantwortung?

Unsere dualen Studenten sind von Anfang an in Projekte mit eingebunden und übernehmen auch schon für Teilbereiche Projektverantwortung. Sie werden aber andererseits niemals allein gelassen, es ist immer ein Mentor für sie da. Wir fordern, aber auch fördern unsere dualen Studenten, woran sie fachlich und persönlich wachsen.

#DieRichtigenFragenstellen: Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Dinge, die Studierende an der NORDAKADEMIE lernen?

Da wir erst an der NORDAKADEMIE im Oktober gestartet sind, kann ich hier noch nicht viel dazu sagen. Wir erwarten aber neben einer sehr guten Theorieausbildung von unseren Studenten die Fähigkeit, komplexe Fragestellungen in der IT beurteilen und Lösungsszenarien entwickeln zu können.

#Problemloeser: Wie geht es für Studenten der NORDAKADEMIE nach dem Abschluss bei Ihnen weiter? Können Sie Beispiele nennen?   

Unsere Studenten werden in der Regel in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. Meist merken unsere Studenten noch nicht einmal den Übergang in den „richtigen“ Job, da sie vorab schon als vollwertiges Mitglied des Teams in die Projekte mit eingebunden waren. Beispiele für erfolgreiche Wechsel vom Studium in den Job finden Sie auf unserem Karriereblog, in dem Ex-Studenten beschreiben, welche Erfolgsfaktoren für sie ausschlaggebend waren.

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