Zertifikatskurs Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten an der NORDAKADEMIE Graduate School in Hamburg

Übersicht Zertifikatskurs Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten


Der Kurs wurde aus Pflicht- und Wahlpflichtmodulen der Masterstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen entwickelt und richtet sich in erster Linie an Wirtschaftsingenieure, Ingenieure und Informatiker, die sich mit der Technik, aber insbesondere mit der Anwendung und dem Nutzen von cyber-physikalischen Systemen und deren Applikationen beschäftigen wollen. Die Nutzenperspektive ist ein zentraler Bestandteil des Zertifikatskurses.

Insgesamt umfasst der Zertifikatskurs 6 Module auf Masterniveau. Pro Modul werden 5 ECTS-Punkte ausgewiesen. Zulassungsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss als Wirtschaftsingenieur, Ingenieur oder Informatiker.

Die Zielgruppen im Überblick

  • Wirtschaftsingenieure mit Bachelor- oder Masterabschluss
  • Ingenieure mit Bachelor- oder Masterabschluss
  • Informatiker mit Bachelor- oder Masterabschluss
  • Interessierte am Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen (M.Sc.)

Aufbau

  • 6 Module im gewohnten berufsbegleitenden Stil
  • Alternativ: 2 Pflichtmodule, 2 Wahlpflichtmodule, 1 geeignetes Masterprojekt

Module

  • Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten: In diesem Modul wird die Vision „Industrie 4.0“ eingeführt, Technologien vorgestellt und aus der Nutzenperspektive überlegt, für was und wen die Digitalisierung in konkreten Anwendungen wirtschaftlich sinnvoll ist. Dabei werden die relevanten Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle diskutiert.
  • Systems Engineering: Mit System Engineering lernen die Studierenden eine Methode kennen, die bei der Beherrschung komplexer Systeme (wie z.B. CPS) weltweit zunehmend Anwendung findet.
  • Smarte Sensorik und Aktorik: Hier erhalten die Studierenden das notwendige technische Wissen zur Interaktion der CPS mit der physischen Umwelt.
  • Ubiquitous Computing: Eine wesentliche Neuartigkeit der CPS ist die allgegenwärtige Fähigkeit sich ad-hoc zu vernetzen. Diese Fähigkeit von CPS ist Thema des Moduls.
  • Methoden der verteilten künstlichen Intelligenz: CPS als autonome Systeme nutzen Methoden der künstlichen Intelligenz. Diese Methoden zu verstehen und zu beurteilen lernen die Studierenden in dem Modul.
  • Digitalisierung in der Produktion: Auch wenn die Vision „Industrie 4.0“ die Vernetzung aller Wertschöpfungsketten aller am Produktlebenszyklus Beteiligter beinhaltet, ist die Automation der Fabrik, die „smart factory“, ein wichtiges Kernelement der Anwendung.

Ablauf

  • 1x im Jahr (Januar bis Dezember)
  • 30 ECTS
  • 6 Module sequentiell (ca. 5 Wochen)

Ergebnis

  • Weiterbildungszertifikat „Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten“
  • Zeugnis mit Teilnoten

Der Zertifikatskurs "Digitalisierung industrieller Wertschöpfungsketten" startet einmal jährlich und findet von Februar 2020 bis November 2020 statt.

Studiengebühren

Die Gebühren für den Zertifikatskurs betragen 3.900 Euro, 2.790 Euro für angemeldete Masterstudierende.

Bewerbung

Für den Zertifikatskurs gibt es ein Bewerbungsverfahren. Bitte lassen Sie uns bei Interesse daher folgende Unterlagen zukommen:

  • einen aktuellen Lebenslauf,
  • Ihr Hochschulzeugnis und
  • ein kurzes Motivationsschreiben, in dem Sie darlegen, welchen Mehrwert der Zertifikatskurs für Sie darstellt.

Gerne können Sie uns diese Unterlagen per E-Mail an das Master-Office unter master-office@nordakademie.de zusenden.

Eine Bewerbungsfrist gibt es nicht. Die Plätze werden nach dem "First come, first served"-Prinzip vergeben.

Informationsmaterial Weitere Informationsmaterialien anfragen

Meinungen zum Zertifikatskurs

"Die Digitalisierung der produzierenden Industrie, häufig als „Industrie 4.0“ bezeichnet, erfordert von den Akteuren übergreifende Kenntnisse aus den Ingenieurwissenschaften, den Wirtschaftswissenschaften und der angewandten Informatik. Mit diesem Zertifikatskurs schaffen sich die Studierenden ein Fundament für die aktive und erfolgreiche Gestaltung der digitalen Transformation der Industrie. Sie machen sich fit für die Aufgaben der Zukunft."

Prof. Dr.-Ing. Bernhard Meussen

Studiengangsleitung