Prof. Dr. Christoph Stockstrom

Professoren / Dozenten

Stelle(n)

  • Studiengangsleiter Marketing and Sales Management (M.A.) Professur für Marketing und Innovation
  • Leiter des Promotionsprogramms

Kontakt
Anwesenheitszeiten

Forschungsschwerpunkte

  • Open und User Innovation: kundenorientierte Produktentwicklung, Marktforschung für Innovationen, User Innovation, Diffusion von User Innovationen, Wissensflüsse in User Innovationsprozessen, User Entrepreneurship, Komplementaritäten und Konkurrenz in offenen Innovationsprozessen, Geschäftsmodelle und Strategien zur gemeinschaftlichen Wertschöpfung

Vorlesungen:

  • Innovationsmarketing
  • Marketing
  • Marketing and Sales
  • Marktforschung und Marketingcontrolling
  • Marktforschung und Marketingpsychologie
  • Strategic International Management
  • Allgemeine BWL

Lebenslauf:

  • NORDAKADEMIE: Hochschullehrer
  • TU Hamburg-Harburg: Habilitand, Institut für Innovationsmarketing (Prof. Dr. C. Lüthje)
  • Dissertation: “Planung und Umsetzung von Innovationsprojekten - Zur Wirkung des Coalignment“ (Dr. rer. pol., 2009); erste nicht-ingenieurswissenschaftliche Dissertation an der TUHH, die mit dem Karl H. Ditze Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen ausgezeichnet wurde
  • Tohoku Universität (Sendai, Japan): Visiting special research student (Prof. Akio Nagahira) (2004)
  • TU Hamburg-Harburg: Doktorand, Institut für Technologie- und Innovationsmanagement (Prof. Dr. C. Herstatt)
  • Universität Hamburg: Studium der Betriebswirtschaftslehre (Diplom-Kaufmann, 2003)

 

Tätigkeiten in der Wirtschaft:

  • Freier Berater am Brand Science Institute – Denkfabrik für moderne Markenführung
  • Coaching studentischer Gründerteams am NIT - Northern Institute of Technology Management
  • Beratung eines deutschen Medizintechnikherstellers: Marktforschung und Kreativworkshops zur Entwicklung von Konzepten für einen neuartigen Operationstisch
  • Beratung eines deutschen Medizintechnikherstellers: Kreativschulungen und –workshops zur Entwicklung neuartiger Netzimplantate
  • Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Commerzbank AG Hamburg

Tätigkeiten in der Lehre:

  • TU Hamburg-Harburg: Gründungsmanagement, Ausgewählte Themen der Betriebswirtschaft, Projektseminar Innovationsmarketing, International Business Management, Doktorandenseminar "WiWi Forschungsmethoden – Von der Forschungsfrage zum Forschungsdesign", Doktorandenseminar "WiWi Forschungsmethoden - Von der Datenanalyse zur Publikation"
  • Technische Universität München: Doktorandenseminar "Introduction to Management Research"
  • FOM Hamburg: Strategic Marketing, International Marketing, International Strategy and Organization
  • Hanseatische VWA: Fallstudienkurs Strategic Management

 

Gutachtertätigkeiten:

  • Internationale Fachzeitschriften: Research Policy, European Management Journal, Creativity and Innovation Management, Technovation
  • Nationale und internationale Konferenzen: TIE Tagung, International Product Development Management Conference

Zeitschriftenaufsatz

C. Stockstrom, R. Goduscheit, C. Lüthje, J. Jørgensen

Identifying valuable users as informants for innovation processes: Comparing the search efficiency of pyramiding and screening (2016)

Research Policy, 45(2); 507- 516

Buchkapitel

C. Lüthje, C. Stockstrom

Cost advantages in innovation – A comparison of users and manufacturers (2016)

In Revolutionizing innovation; D Harhoff, K Lakhani(Ed): The MIT Press, Cambridge, Massachusetts; London

Zeitschriftenaufsatz

M. Hinsch, C. Stockstrom, C. Lüthje

User Innovation in Techniques: A Case Study Analysis in the Field of Medical Devices (2014)

Creativity and Innovation Management, 23(4); 484- 494

Zeitschriftenaufsatz

C. Stockstrom, C. Herstatt

Planning and uncertainity in new product development (2012)

IEEE Eng. Manag. Rev. (IEEE Engineering Management Review), 40(4); 68- 79

Buch (Monographie)

C. Stockstrom

Planung und Umsetzung von Innovationsprojekten (2010)

Springer Gabler Verlag / Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Wiesbaden, Wiesbaden

Zeitschriftenaufsatz

C. Raasch, C. Stockstrom, C. Herstatt, C. Lüthje

Special Issue on Community-based innovation (2010)

Creativity and Innovation Management, 19(3)

Zeitschriftenaufsatz

C. Stockstrom, C. Herstatt

Planning and uncertainty in new product development (2008)

R&D Management, 38(5); 480- 490

Buch (Sammelwerk)

C. Herstatt, C. Stockstrom

International business management (2008)

McGraw-Hill, New York; International business

Hochschulschrift

C. Herstatt, S. Buse, R. Tiwari, C. Stockstrom

Innovationshemmnisse in KMU der Metropolregion Hamburg - Ergebnisse einer empirischen Untersuchung in ausgewählten Branchen (2007)

Ziel der vorliegenden Untersuchung war es, Hemmnisse im Innovationsprozess von KMU aus ausgewählten Branchen in der Metropolregion Hamburg zu ermitteln. Die übergeordnete Zielsetzung war, dass praxisgerechte KMU-spezifische Lösungsmaßnahmen ausgearbeitet werden, die den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Metropolregion besonders Rechnung tragen. Die Befragung zeigte, dass KMU der untersuchten Industriezweige (Elektrotechnik, Fahrzeug- /Maschinenbau, Informationstechnologie / Neue Medien, Logistik, Maritime Wirtschaft und Medizintechnik) in Hamburg innovativ tätig sind und im Allgemeinen die überragende Bedeutung von Innovationen für ihren unternehmerischen Erfolg erkennen. Die Studie stellte eine Reihe von Innovationshemmnissen fest, die im Rahmen der Innovationsaktivitäten von KMU in allen Innovationsphasen (Konzeption, Entwicklung und Vermarktung) auftreten. Auf der Makroebene stellten sich Finanzierungsprobleme, Mangel an qualifizierten Fachkräften mit Berufserfahrung und die bürokratischen Hürden als größte Probleme heraus. Große Defizite im unternehmensinternen Umfeld wurden in den Bereichen Management der frühen Innovationsphasen, Projektmanagement, Kooperationen und Technologietransfer sowie im Bereich der Internationalisierung (F&E, Produktion und Vermarktung) festgestellt. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse weisen trotz der vergleichsweise geringen statistischen Basis der empirischen Erhebung eine hohe Signifikanz auf, da die Studienergebnisse von Clustermanagern der BWA, Verbandsvertretern (u.a. IHK, BDI, VDMA und hamburg@work) als auch von anderen vergleichbaren Studien bestätigt werden. Um das vorhandene Innovationspotenzial auszuschöpfen und die Innovationsfähigkeit von KMU zu entfalten, ist es notwendig, dass eine „Multikanalstrategie“ gefahren wird, indem: i) makroökonomische Rahmenbedingungen für KMU verbessert werden- ii) zwecks Vermittlung von fachspezifischem Methodenwissen kostengünstige Weiterbildungsmöglichkeiten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von KMU geschaffen werden- i) Initiativen (z.B. Medienberichte, Veranstaltungen, Auszeichnungen besonders erfolgreicher Internationalisierungsprojekte etc.) ergriffen werden, die mehr „Best-Practice“-Beispiele in die öffentliche Wahrnehmung bringen. Hierzu können Internetportale eingerichtet werden, die themenspezifische Informationen (z.B. über Auslandsmärkte, Kooperationspartner etc.) vermitteln.

Innovationshemmnisse in KMU der Metropolregion Hamburg - Ergebnisse einer empirischen Untersuchung in ausgewählten Branchen

Graue Literatur / Bericht / Report

C. Herstatt, S. Buse, S. Trapp, C. Stockstrom

Leistungsmerkmale eines KMU-gerechten Innovationsaudits - Beitrag zur Erarbeitung eines Hamburger Innovationsaudits (2007)

Der unternehmerische Innovationserfolg ist nur bedingt planbar. Sieht man einmal von zufälligen Erfolgen ab, erfordert das Hervorbringen von innovativen Produkten, Prozessen und Dienstleistungen im Allgemeinen ein funktionierendes Innovationsmanagement. Dies gilt für Unternehmen jeder Größe. Mit der Hilfe von Innovationsaudits können Defizite im betrieblichen Innovationsmanagement eruiert und darauf abzielende Verbesserungsmaßnahmen ausgearbeitet und umgesetzt werden. Innovationsaudits leisten somit einerseits einen wichtigen Beitrag zur Beurteilung der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens, andererseits zeigen sie die Richtungen zur Stärkung des Innovationssystems auf. In Theorie und Praxis sind in den vergangenen Jahren zahlreiche Innovationsaudit-Verfahren entwickelt worden. Der vorliegende Beitrag zeigt auf, welche Anforderungen insbesondere ein KMU-gerechtes Innovationsaudit erfüllen muss, um die zuvor genannten Ziele zu erreichen. Er dient damit als Beitrag zur Entwicklung eines „Hamburger Innovationsaudits“.

Leistungsmerkmale eines KMU-gerechten Innovationsaudits - Beitrag zur Erarbeitung eines Hamburger Innovationsaudits