03.06.2021

[NORDAKADEMIE Interview] mit Niklas Wiechert

Student im berufsbegleitenden Masterstudiengang Healthcare Management (M. Sc.).

Warum haben Sie sich für ein Studium an der NORDAKADEMIE entschieden?

Bei der Wahl meines Masterstudiums war mir besonders wichtig, dass dieses berufsbegleitend möglich ist. Die NORDAKADEMIE bietet mir neben der Möglichkeit des berufsbegleitenden Studierens auch den für mich passenden Studiengang Healthcare Management. Ebenfalls war es mir wichtig mein berufliches Netzwerk in Münster und der Umgebung zu verlassen und dieses interprofessionell zu erweitern. Der Standort Hamburg hat mich dann sofort gepackt.

Sind Sie mit der inhaltlichen Qualität, mit den Dozierenden, der Organisation und dem Studienmaterial zufrieden?

Die Dozierenden im Studiengang repräsentieren ganz unterschiedliche Bereiche des Gesundheitswesens oder der Wirtschaft. Die Bandbreite und das Portfolio eines jeden Einzelnen bieten die Möglichkeit ganz unterschiedliche Sichtweisen auf das Gesundheitswesen zu entwickeln. Ganz egal aus welchem Bereich des Gesundheitswesens die Studierenden entstammen, die Dozierenden schlagen immer Brücken in die unterschiedlichsten Bereiche. Das hier entstehende Netzwerk und die Entwicklung neuer Perspektiven lassen mich auch in meinem Arbeitsalltag neue Positionen einnehmen.

Das zusammengestellte Studienmaterial eignet sich nicht nur zur gezielten Vor- und Nachbereitung von einzelnen Modulen, sondern auch als Unterstützung für meine berufliche Tätigkeit. Das ein- oder andere Buch oder Skript hat schon den Weg auf meinen Schreibtisch in der Klinik gefunden.

Die NORDAKADEMIE bietet mir eine transparente Organisationsstruktur, die ein berufsbegleitendes Studium vorausschauend planbar und möglich macht. Wenn einmal Fragen offen bleiben, hilft das NORDAKADEMIE Office schnell und kompetent weiter.

Niklas Wiechert, Student Healthcare Management (M.Sc.), Quelle: UKM

Quelle: UKM

Was finden Sie an der NORDAKADEMIE besonders gut?

Der Support durch Dozierende und insbesondere das NORDAKADEMIE-Office ist ausgezeichnet. Alle Anfragen werden schnell und zielführend bearbeitet. Egal um welches Anliegen es geht, im Office der NORDAKADEMIE helfen alle Mitarbeitenden unkompliziert weiter.

Wo sehen Sie Verbesserungspotential?

Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor große Herausforderungen. Durch die Pandemie werden aber auch Zeiträume geschaffen, die für das Studium gut einsetzbar sind. Anderseits fehlt aufgrund des Distance-Learnings der persönliche Kontakt zu Studierenden und Dozierenden. Dies erschwert die Netzwerkbildung. Die NORDAKADEMIE hat es trotz vieler Auflagen geschafft, ein Konzept zu entwickeln was das Studieren und Ablegen der erforderlichen Prüfungen weiter ermöglicht. Ich sehne mich der ersten Präsenzphase im Dockland entgegen und wünsche mir dann – auch zur Halbzeit des Studiums – ein Kick-Off zum Netzwerken.

Wie gut lassen sich Theorie und Praxis miteinander verbinden und passt das Studium in Ihre Work-Life-Balance?

Viele Modulinhalte begegnen mir in meiner Position als Abteilungsleitung. Natürlich gibt es auch Schwerpunkte, mit denen ich noch nicht viele Berührungspunkte hatte. Diese erweitern den Horizont und lassen über den „Tellerrand hinausschauen“. Durch mein berufsbegleitendes Bachelorstudium kannte ich bereits die Vor- und Nachteile, die ein Studium neben dem Beruf mit sich bringt. Jeder sollte sich in der Entscheidungsphase zu einer berufsbegleitenden Weiterqualifizierung bewusst sein, dass es einen erheblichen zusätzlichen Aufwand bedeutet. Durch transparente und gut strukturierte Vor- und Nachbereitungen der Präsenzveranstaltungen kann ich meinen eigenen Ablauf planen. Durch fest eingeplante Zeiten für das Studium kann ich meine Work-Life-Balance relativ gut im Gleichgewicht halten.

Würden Sie das Studium an der NORDAKADEMIE weiterempfehlen und wenn ja, warum?

Ja. Für mich passt einfach alles zusammen: die Modulinhalte, der Studienort und die Möglichkeit des berufsbegleitenden Studierens. Ich würde mich wieder für ein Studium an der NORDAKADEMIE entscheiden und es weiterempfehlen.

#Die richtigen Fragen stellen: Was ist Ihrer Meinung nach das Wichtigste, das Sie an der NORDAKADEMIE lernen?

Für mich hat das Netzwerk und die dadurch unterschiedlichen Sichtweisen auf unser Gesundheitssystem einen hohen Stellenwert. Mit anderen Studierenden kann ich in Diskussionen kommen, die mir meine Position im Gesundheitswesen nicht immer bietet. Die neuen Perspektiven helfen mir die Situationen in unserem dynamischen Gesundheitssystem besser zu verstehen und wenn gefordert effektivere Entscheidungen treffen zu können.

In welchem Unternehmen sind Sie tätig und welche Funktion haben Sie? Schildern Sie einen gewöhnlichen Arbeitstag.

Seit 2017 arbeite ich als Funktionsdienstleitung Anästhesie im Geschäftsbereich OP-Organisation am Universitätsklinikum Münster (UKM). Nach meiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger habe ich eine Fachweiterbildung für Intensivpflege und Anästhesie absolviert – quasi die „Meisterschule“ für Pflegekräfte – und mich im Anschluss für ein berufsbegleitendes Bachelorstudium Pflegewissenschaft entschieden.

Einen typischen Arbeitstag gibt es in meinem Bereich nicht und genau das ist das Spannende an meinem Job. Jeden Tag warten andere Herausforderungen. Neben der Personalplanung, -organisation und -entwicklung gehören auch die gemeinsame strategische Entwicklung des Anästhesiefunktionsdienstes mit der Geschäftsbereichsleitung zu meinen Aufgaben. Natürlich arbeite ich aber auch am Patienten, um den pflegefachlichen Anschluss nicht zu verlieren und die Arbeitswelt meiner Mitarbeitenden zu kennen.

Was sind Ihre nächsten Karriere-Schritte?

Ich kann mir eine Position im Bereich der Pflegedirektion in den kommenden Jahren gut vorstellen. Das Studium an der NORDAKADEMIE gibt mit hierfür Werkzeuge und Methoden an die Hand, die es mir ermöglichen mich auf weitere Karriere-Schritte im Gesundheitswesen vorzubereiten.

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