30.05.2019

Russland – Ein Land wie ein Rausch

Am 30.05.2019 war es soweit. Wie seit mittlerweile knapp 14 Jahren hieß es nach zwei Jahren wieder, ab in das Land der Zaren. So versammelten sich bei bestem Wetter, welches die gesamte Reise überdauerte, 26 Studierende und der Organisator Herr Professor Schmidt am Hamburger Flughafen.

International Weeks Russland – Ein Land wie ein Rausch


Am 30.05.2019 war es soweit. Wie seit mittlerweile knapp 14 Jahren hieß es nach zwei Jahren wieder, ab in das Land der Zaren. So versammelten sich bei bestem Wetter, welches die gesamte Reise überdauerte, 26 Studierende und der Organisator Herr Professor Schmidt am Hamburger Flughafen. Nach einem kurzen Deutschland-Sightseeing über Frankfurt am Main erreichten wir gegen die Nachmittagszeit unseren ersten Punkt der Reise.

Die nördlichste Millionenmetropole der Welt und nach Moskau, die zweitgrößte Stadt Russlands, Sankt Petersburg. Im Programm der neuntägigen Bildungsreise ist gut zu erkennen gewesen, wieso sich die Nordakademie „Hochschule der Wirtschaft“ nennt. 13 Vorlesungen und Betriebsbesichtigungen zogen sich wie ein roter Faden durch das Programm. Wobei hier, neben den eigentlichen Besichtigungen, noch nicht die teilweise bis zu 1,5 stündigen An- und Abfahrten an die etwas abseits gelegenen Fabriken mit einberechnet sind. So eröffneten sich uns Einblicke in die verschiedensten Teile der russischen Wirtschaft. Vom Heizkraftwerk, über eine Kläranlage, Europas größte Brauerei, einem Schrottplatz mit firmeneigener Alugießerei, der russischen Nobeluhren Marke „Raketa“, bis hin zu weltweit tätigen Softwarefirmen wie mail.ru (ICQ), oder Kaspersky. Gerade bei den beiden Softwarefirmen ist deutlich geworden, dass es auch in Russland sehr unterschiedliche Arten der Unternehmensführung gibt.

Die moderne, bei der die Mitarbeiter im firmeneigenen Fitnessstudio mit Kollegen sich auspowern können, um danach direkt daneben sich einen neuen Haarschnitt machen zu lassen. Oder eben die konservative Variante, bei der das Berufs- und Privatleben noch getrennt werden. In den Vorlesungen ging es meist um Russland und unter anderem darum, wie geschäftliche Beziehungen nach Russland und mit russischen Partnern und Kunden angebahnt, geführt und gepflegt werden. Hier sind doch einige teilweise, für europäische Verhältnisse, ungewöhnliche Gepflogenheiten aufgefallen. Vertragsverhandlungen, welche in 3-4 Stunden erledigt wären, ziehen sich in Russland teilweise über mehrere Tage. Gut zu wissen, sollte man einplanen. Selbstverständlich gab es neben dem offiziellen Teil auch noch die Möglichkeit Land, Leute und kulinarische Klassiker des Landes ausgiebig zu probieren und zu erleben. Diese Reise hat uns die Augen über ein Land geöffnet, welches die meisten von uns gar nicht wirklich als Urlaubs- oder Geschäftsziel in näherer Betrachtung hatten. Sei es auf Grund von Vorurteilen, oder der falschen Vorstellung, dass es zu weit entfernt ist. Flugdauer Hamburg-St. Petersburg ohne Stopp sind nur knappe 2 Stunden. Für uns ist dies definitiv nicht der letzte Russlandbesuch gewesen. Sowohl privat, als auch geschäftlich. Wir danken Herrn Professor Schmidt und allen weiteren Organisatoren für die interessante und abwechslungsreiche Gestaltung der Reise.

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