Forschungsschwerpunkte

Die NORDAKADEMIE und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten zu verschiedenen Forschungsschwerpunkten, in denen sie mit Unternehmen und anderen Hochschulen kooperieren und in die zum Teil Studierende eingebunden sind.

Übersicht aktueller Forschungsschwerpunkte mit zugehörigen Forschungsprojekten


E-Learning als interdisziplinärer Forschungsschwerpunkt zieht sich durch die unterschiedlichen Fachbereiche der NORDAKADEMIE. 2016 hat sich deshalb an der Hochschule eine Forschungsgruppe gegründet. Diese betrachtet gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus allen Fachbereichen der NORDAKADEMIE verschiedene Felder näher, wie z.B. E-Learning als Methodik zur didaktischen Aufarbeitung von Lerninhalten, die empirische Analyse und Evaluation dieser sowie die Orientierung im fachlichen Diskurs. Hauptziel der Forschungsgruppe ist dabei der Erfahrungs- und Ergebnisaustausch der einzelnen Forschungsfelder und der Nutzung der daraus hervorgehenden Synergie-Effekte.

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Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Geschäftsmodellen ist einer der maßgeblichen aktuellen Trends und führt zu erheblichen Effizienzgewinnen in wirtschaftlichen Abläufen und auch zur disruptiven Ablösung bisheriger Geschäftsmodelle aufgrund neuer Möglichkeiten. Der Forschungsbereich „Digitalisierung der Corporate Governance“ beschäftigt sich damit, wie die Digitalisierung auf die Corporate Governance wirkt oder wirken kann.

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Die Kernaufgaben der Unternehmens-IT liegen in der optimalen Unterstützung der Geschäftsprozesse mit der dafür geeigneten IT-Infrastruktur und passenden IT-Applikationen. Zunehmend rückt die Entwicklung und Umsetzung IT-basierter Innovationen und Geschäftsmodelle in den Fokus.

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Die Gestaltung von Informationstechnologie hat heutzutage einen Reifegrad erreicht, bei dem nicht nur die pragmatische Produktqualität, sondern auch das Benutzungserlebnis und die Gesamtwirkung über den Markterfolg entscheiden. Seit geraumer Zeit wird der Begriff der „Usability“ (Gebrauchstauglichkeit) noch um den Begriff der „User Experience“ (UX) erweitert. Während bei Usability die Lernbarkeit und Bedienbarkeit im Vordergrund steht, wird mit User Experience die gesamte Erfahrung eines Benutzers mit einem Produkt beschrieben.

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Institute an der NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft

Das Institut für Computer Aided Psychometric Text Analysis, kurz CAPTA, wurde 2017 von David Scheffer und Stefan Behringer gegründet.

Zielsetzungen und Besonderheiten des CAPTA Instituts an der NORDAKADEMIE

Das CAPTA Institut hat das Ziel, ein führender Anbieter der psychometrischen Analyse von Eigenschaften und Kompetenzen auf der Basis von geschriebenem und gesprochenem Text zu werden. Es soll anwendungsorientierte Forschung im Bereich der automatisierten Diagnostik und Intervention mit Schwerpunkt Führung, Change- und Compliance-Management betreiben. Durch die interdisziplinäre Besetzung und Ausrichtung hebt sich das Institut von anderen Lehrstühlen oder Instituten ab, die i.d.R. keine auf künstlicher Intelligenz beruhende Diagnostik und Intervention berücksichtigen können. An erster Stelle wird psychometrische, machine-learning, rechtswissenschaftliche und betriebswirtschaftliche Expertise zusammengebracht.

Eine besondere Zielrichtung für die Aktivitäten des Instituts ist die Verbreitung der auf künstlicher Intelligenz beruhenden Diagnostik und Intervention zum Nutzen von Mitarbeitern und Unternehmen. Eine enge Verzahnung aus Lehre und Forschung gehört zu den Hauptanliegen der Institutsgründer. Die Einbettung in einer von der Wirtschaft getragenen Fachhochschule bringt große Chancen, auch in der Lehre exzellente Leistungen anzubieten. Langfristiges Ziel der Gründer ist es, das zu gründende Institut als führendes Forschungs- und Lehrinstitut auf dem Gebiet der auf machine-learning basierenden Diagnostik und Intervention zu etablieren.

Hintergründe der Forschungsvorhaben am CAPTA Institut

Die wissenschaftlichen Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz und dem maschinellen Lernen machen es möglich, dass Computer-Algorithmen Konstrukte in geschriebenen und digitalisierten Texten erkennen. Als Beispiel für aus der Psychologie stammende Konstrukte können sogenannte implizite Motive genannt werden. Implizite Motive sind als Persönlichkeitsmerkmale prognostisch valide, sodass wahrscheinliche Tendenzen für Verhaltens-Outcomes, wie beispielsweise den Karriereverlauf, angegeben werden können.

Vor diesem Hintergrund soll nun ein selbstlernender Algorithmus erforscht werden, der perspektivisch etwa in der NORDAKDEMIE oder in HR Abteilungen bei der Bewertung von Auswahltests, der Erweiterung von Talent Pools oder dem Austausch von Bewerbern zwischen Unternehmen zum Einsatz kommen könnte.

Um die Forschung in diesem Bereich voranzutreiben, wird neben einer halben Forschungsprofessur für einen erfahrenen Computer Linguisten ebenso ein Doktorandenprogramm geschaffen. Derzeit arbeiten neben Prof. Dr. David Scheffer ebenfalls zwei Doktoranden an der Validierung des Algorithmus'.

Dem fachübergreifenden Charakter des Themas Compliance wird das ICM durch interdisziplinäre und anwendungsorientierte Forschung gerecht. Dabei stehen die Bedürfnisse von mittelständischen Unternehmen im Vordergrund.

Weitere Informationen zum Institut für Compliance im Mittelstand

Das Institut für angewandtes Wirtschaftsrecht ist das zentrale Institut für rechtswissenschaftliche Forschung an der NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft. Es bildet zudem im Bereich der Lehre eine Brücke zwischen der klassischen juristischen Ausbildung und Studiengängen mit wirtschaftlicher Ausrichtung.

Weitere Informationen zum Institut für angewandtes Wirtschaftsrecht