03.10.2019

Mut zur Zukunft – Tag der deutschen Einheit 2019 in Kiel

Unter dem Motto „Mut zur Zukunft“ präsentierten sich erstmalig 13 schleswig-holsteinische Universitäten und Hochschulen gemeinsam an der Seeburg der Christian-Albrechts-Universität in Kiel. Mit den Vertretern der Hochschulen und Universitäten wurde ein buntes und vielfältiges Konzept ausgearbeitet, um die Fläche direkt an der Kiellinie möglichst für alle Besucher einladend und attraktiv zu gestalten.

Impressionen vom Tag der Deutschen Einheit 2019


Neben einigen Ausstellungszelten, in denen unterschiedliche Exponate zu Forschungsprojekten der Hochschulen und Universitäten präsentiert wurden, und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm auf dem Steg, gab es den Erlebnisparcours für jedermann. In diesem großen Zelt wurden die Besucher eingeladen, ihr Schleswig-Holstein Diplom zu absolvieren.

Dazu wurde dieses Zelt mit verschiedenen Stationen bestückt, die den fünf Sinnen Hören, Sehen, Schmecken, Fühlen und Riechen zugeordnet wurden. Zu jedem Sinn waren für die Besucher verschiedene Stationen zu meistern. Diese bestanden aus ganz unterschiedlichen Mitmach-Aktionen, die einen Bezug zur Forschung und Lehre der jeweiligen Hochschule oder Universität hatten.

So gab es beispielsweise neben einem Geruchsmemory oder dem Ruder-Ergometer auch zwei Stationen der NORDAKADEMIE. Einerseits konnten die Besucher chinesische Zeichen nachmalen. Die Wörter Universität und Student/in wurden fleißig erlernt. Diese Station wurde dankenswerterweise von unserer Kollegin Johanna Tensi vorbereitet und durch Familie Haver bestens betreut.

Die Besucher liebten es, eine Sprache auszuprobieren, mit der sie in der Regel eher weniger Berührungspunkte haben. Alle waren sich einig, dass das Malen der chinesischen Zeichen sehr anspruchsvoll ist. Uwe Neuhaus bildete auf der anderen Seite mit seiner Station „Robi reist durch Deutschland“ den Mittelpunkt des Zeltes und war eine der zwei Stationen zum Sinn „Hören“. Die Besucher sollten in zweier bis vierer Teams den Roboter so „programmieren“, dass er seinen Arbeitsauftrag: „Reise von Hannover nach Hamburg und er schaut nach Westen“ erfüllen konnten.

Die Städte waren quadratisch zueinander angeordnet, sodass Robi sich nur geradeaus, nach links oder nach rechts drehen konnte. Der erste im Team bekam den Arbeitsauftrag und überlegte sich einen Weg, der aus mindestens drei und maximal fünf Zügen bestand. Diesen Weg kodierte der Besuchende mithilfe eines Xylophons an seinen Nachbarn, der den Code entschlüsseln musste und im Anschluss mit einer Ukulele an den nächsten weitergeben sollte. Der Dritte empfing wieder die Nachricht und übermittelte das Gehörte mit Bongos an den Vierten, der den finalen Weg von Robi auf der Karte nachzeichnete und damit auflöste, ob der Arbeitsauftrag richtig übermittelt wurde.

Der Zulauf blieb durchgängig ungebremst auf dieser Station. Besucher von jung bis alt versuchten sich in bunten Teams an der Kodierung von Nachrichten und ließen Robi immer erfolgreich ins angestrebte Ziel reisen, auch wenn manchmal etwas Unterstützung von Team NORDAKADEMIE erforderlich war. Die NAK Tripple wurde durch einen spannenden und witzigen Science Slam von Dirk Johannßen bei strahlendem Sonnenschein auf der Steg-Bühne komplettiert. Er erklärte den Besuchern Neuronale Netzwerke, wie Maschinen lernen und was das mit Künstlicher Intelligenz zu tun hat. Dabei nahm er sich als Informatiker selbst auf die Schippe und rundetet seinen Auftritt noch durch eine spontane Gesangseinlage ab. Insgesamt eine rundum gelungene Veranstaltung für alle teilnehmenden Hochschulen und Universitäten mit bestens gelaunten und mitmach-freudigen Besuchern!

Auf dem NORDAKADEMIE Campus wurden mit Präsident Stefan Behringer zwei Bäume für die Zukunft gepflanzt.

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