21.02.2020

Regionalwettbewerb Jugend forscht in der NORDAKADEMIE Elmshorn

Mit pfiffigen, innovativen Projekten begeisterten 63 Schülerinnen und Schüler am vergangenen Freitag beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht in der NORDAKADEMIE in Elmshorn. Dabei holten auch junge Tüftler aus dem Kreis Pinneberg viele vordere Plätze.

Zu den Erstplatzierten bei Jugend forscht im Fachgebiet Arbeitswelt gehörten drei Schülerinnen aus Quickborn mit ihrem Projekt „Plastikalternativen aus Stärke“. Engagiert und kenntnisreich präsentierten Emmi Sagner (14), Emilia Wulff (15) und Anni Bänisch (15) vom Elsensee-Gymnasium Quickborn im Audimax der Fachhochschule ihr überzeugendes Forschungsprojekt: „Wir wollen zeigen, dass man Plastikfolien auch aus natürlichen, umweltschonenden Materialien herstellen kann.“ Die Schülerinnen wiesen nach, dass die selbst hergestellten Folien aus Wasser, Stärke und Glycerin reißfest wie Plastik sind und Lebensmittel ebenso lange frisch halten. Damit zeigten die Gymnasiastinnen einen Weg auf, wie wir zukünftig auf Plastik verzichten könnten.
Dutzende Besucher und Fachleute, darunter Professoren von Hochschulen aus Schleswig-Holstein, überzeugten sich an den 32 Ständen der Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und 19 Jahren von deren Einfallsreichtum. Sie traten beim Regionalwettbewerb der 55. Wettbewerbsrunde von Jugend forscht an, die 2020 unter dem Motto „Schaffst Du!“ steht. Neben den Teilnehmenden aus dem Kreis Pinneberg kamen diese aus Norderstedt, Neumünster, Rendsburg, Brunsbüttel, Kiel, Heikendorf und Schleswig.
Zu den Besuchern zählte auch Dr. Ernst Dieter Rossmann, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Pinneberg und Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Er informierte sich bei den jungen Forschern über ihre Projekte.

Preisverleihung im Audimax der NORDAKADEMIE

„Die NORDAKADEMIE freut sich, bereits zum 7. Mal Gastgeber des Regionalwettbewerbs von Jugend forscht und Schüler experimentieren zu sein. Forschung spielt an unserer Hochschule natürlich eine große Rolle und daher unterstützen wir auch gern den Forschernachwuchs“, stellte Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Bernhard Meussen in seiner Begrüßungsansprache heraus.
Die Erstplatzierten in den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik sowie das beste interdisziplinäre Projekt qualifizierten sich für den Landeswettbewerb am 19. März in Kiel.
Wie gut das auch die Jüngeren schafften, bewiesen Steffen Schwampe und Falko Rank: Die Tüftler der Klaus-Groth-Schule Tornesch bauten ein E-Go-Kart, das nicht zuletzt die Fahrtests der Lehrer auf dem Schulgelände bestehen konnte. „Wir haben ein normales Go-Kart mit einem Elektromotor und Batterien erweitert. Es sollte zehn Stundenkilometer schnell sein und mit einer Akkuladung zehn Kilometer weit kommen“, berichteten die erfolgreichen Nachwuchs-Konstrukteure. Für so viel Erfindergeist vergab die Jury den ersten Preis in der Kategorie Technik bei Schüler experimentieren (Altersklasse bis 14 Jahre).
Auch wenn die Zweit- und Drittplatzierten nicht zum Landeswettbewerb fahren dürfen, bekamen sie von den Fachleuten in Elmshorn eine Menge Ansporn, weiter zu forschen. Zu ihnen gehörten Daniela Peres, Tim Kmetsch und Johanna Markau von der Grund- und Gemeinschaftsschule an der Bek aus Halstenbek mit einem zweiten Platz bei den Geo- und Raumwissenschaften für ihr Projekt „Welche Folgen hat der steigende Meeresspiegel? Welche Maßnahmen sind möglich?“
Die 11-jährige Johanna Sophie Andresen vom Ludwig-Meyn-Gymnasium Uetersen holte mit ihrem Automatik-Gewächshaus den zweiten Platz bei Schüler experimentieren im Fachgebiet Technik. Und die beiden Tüftler Kjell Bennet Thomsen (10) und Maddox Lent (11) von der Klaus-Groth-Schule Uetersen entwickelten einen computergesteuerten Ess-Spender, der den Hund dann füttern kann, wenn niemand zu Hause ist. Dafür erhielten sie „Bronze“ im Technik-Wettbewerb – und einen Extra-Applaus vom Publikum.

Mit pfiffigen, innovativen Projekten begeisterten 63 Schülerinnen und Schüler am vergangenen Freitag beim Regionalwettbewerb Elmshorn von Jugend forscht in der NORDAKADEMIE in Elmshorn.

Steffen Schwampe und Falko Rank von der Klaus-Groth-Schule Tornesch erreichten mit ihrem E-Go-Kart den ersten Preis in der Kategorie Technik bei Schüler experimentieren.

Dr. Ernst Dieter Rossmann, SPD-Bundestagsabgeordneter für den Kreis Pinneberg und Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung informierte sich bei Liv Richter (14) zu ihrem Projekt: Kann die Cavendish Banane noch gerettet werden?

Die 11-jährige Johanna Sophie Andresen vom Ludwig-Meyn-Gymnasium Uetersen holte mit ihrem Automatik-Gewächshaus den zweiten Platz bei Schüler experimentieren im Fachgebiet Technik.

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